Dienstag, 14. August 2012

"Fast perfekter" Blockhaus-Quilt

Also gut, der Blockhaus-Quilt ist perfekt. Die Quiltgruppe, in der ich am Samstag diesen Quilt genäht habe heisst "Fast-Perfekt-Quilter" und daher auch der Titel dieses Posts und vielleicht dieses Quilts. Übrigens ist der Rand absichtlich so schief geschnitten. Nicht das Ihr glaubt ich hätte so schlecht gebügelt und das Ganze wirft deshalb Wellen.


Nun aber zu meinem Problem, na ja, Problem ist sicher übertrieben. Ich habe den Quilt nun soweit fertig und werde das Top mit der Rückseite verstürzen. Also gibt es keinen Rand und auch keine Einfassung die noch einen zusätzlichen Effekt bringen könnten. So weit so gut. Ich kann mich aber einfach nicht entscheiden wie ich mein neustes Werk präsentieren, sprich aufhängen, soll. Ob  nun quer, und wenn ja so wie oben gezeigt oder doch eher um 180° gedreht.

Oder hat der Quilt eine bessere Wirkung wenn er an den schmalen Kanten an der Wand befestigt wird?

 Und welche Farbe sollte in diesem Fall oben sein?


Ich habe den Quilt  so oft gedreht, angeschaut, gedreht, betrachtet und nochmals gedreht, dass ich nun gar nicht mehr weiss, was mir am besten gefällt. Ob nur quer oder hoch - das Format spielt keine Rolle, denn ich finde für den Quilt so oder so einen Platz in unserem Haus.
Ich freue mich wenn Ihr mir Eure Meinung zu diesem Projekt mitteilt.
Herzlichst
Bea

Freitag, 10. August 2012

Chinesische Essstäbchen

Wir kennen doch alle das Problem mit dem Wenden von kleinen Teilen. Oder auch das Herausarbeiten von Kanten und Ecken. Da gibt es ja ganz verschiedene Hilfsmittel. Ich habe mich schon vor Jahren auf die Chinesischen Essstäbchen eingeschossen.


Ich finde sie praktisch und vorallem sehr günstig. Und sollte doch mal eines zerbrechen, was mir persönlich noch nie passiert ist, muss man sich keine Gedanken um teuren Nachschub machen.

Da aber das Auge auch was haben möchte an dem es sich erfreuen kann, habe ich mir in den letzten Ferien in Thailand ganz besondere Essstäbchen gekauft.


Ihr seht nicht viel Besonderes. Und jetzt?



Am hinteren Ende der Stäbchen würden kleine Perlmuttstückchen eingearbeitet. Ja sicher, das ist nicht wirklich wichtig. Ich bin aber ein kleiner Schöngeist und mag einfach ganz spezielle Sachen, auch wenn es purer Luxus ist. Denn man gönnt sich ja sonst nichts!!
Herzlichst
Bea

Dienstag, 7. August 2012

Kreative Buchstaben

Wie ich es liebe ganz "normale" Sachen mit meinen Ideen zu verändern!! Ein sehr gutes Beispiel dafür sind die Steine. Und nun mussten Holzbuchstaben daran glauben. In unserem Geschäft verkaufen wir diese. Doch sie waren mir einfach zu gewöhnlich. Und vorallem sind alle Buchstaben lediglich in diesen sechs Farben erhältlich. Also gar nichts für mich - oder eben doch!


Ich habe meiner Fantasie freien Lauf gelassen und einige Buchstaben nochmals übermalt und dann jeden davon ganz individuell verziert.





Und so sehen die Buchstaben jetzt aus. Und sie ergeben zusammen auch einen Begriff. Neugierig? Na dann spanne ich Euch nicht lange auf die Folter.

Vor einiger Zeit habe ich auf meinem Blog die Shopping-Queen gezeigt.
Die obere linke Ecke fand ich einfach so ........ langweilig. Und dann hatte ich die Idee  auf das Bild den Schriftzug "Shopping Quenn"  zu bringen. Da ich aber mal wieder sehr schnell gehandelt habe (eine Untugend von mir) konnte ich den Text weder applizieren noch sticken. Und jetzt kommen die Buchstaben ins Spiel.


Und mir gefällt nun auch das Ganze viel besser. Aber schaut selber!!

vorher             


   
nachher

Also, mir gefällt die neue Version vieeeeeel besser und die Arbeit mit den Buchstaben hat auch total Spass gemacht.

Herzlichst
Bea

Donnerstag, 2. August 2012

Handtücher mit Kreispielen

Handtücher haben wir ja alle im Badezimmer hängen. Und sicher können diese auch die Atmosphäre und den Wohlfühlfaktor des Raumes stark beeinflussen. So habe ich nun mal was ganz Besonderes für Euch.

So ein schönes Handtuch macht doch gleich was her. Da ja mein Mann und ich zu zweit im Badezimmer unseren Körperkult betreiben muss natürlich noch ein zweites Handtuch her. Voilà!

Das Nähen und Zerschneiden der Kreise hat soviel Spass gemacht, dass ich gleich noch eine weitere Garnitur von Handtüchern genäht habe.


Jetzt muss ich aber ganz ehrlich von Anfang an erzählen. Wieder einmal haben wir in der Quiltgruppe alle die selbe Technik aber mit unterschiedlich farbigen Stoffen genäht. Und bei mir ist dieser Wandbehang entstanden.


Und wie fast immer, habe ich auch von dieser, für  ich neuen, Art der Blockgestaltung nicht genug bekommen. Und auf der Suche nach einer sinnvollen Verwendung des Neuerlernten kam ich auf die Idee die Handtücher zu verzieren.
Wer nun Lust bekommen hat auch so wunderschöne Handtücher zu gestalten hat noch viel mehr Möglichkeiten als nur  mit "meinen" Kreisspielen zu experimentieren. So kann man sehr gut auch ein farblich zu dem Handtuch passendes Blockhaus nähen oder alle Handnäher können  eine Bordüre aus Hexagons anfertigen und die dann auf das Handtuch nähen oder..............


Ach da gibt es noch so viele Möglichkeiten. Vielleicht reicht ja meine kleine Inspiration um Euch auf den eigenen, kreativen Weg zu bringen.

Herzlichst
Bea 

Montag, 30. Juli 2012

Bügelbrettchen

Wie ich hier schon einige Male erwähnt habe ziehen wir mit unserem Quiltgeschäft um. Aus uns unerklärlichen Gründen können wir ein fast leerstehendes Büro nicht mit anmieten. In diesem Büro hätten wir unsere Kurse abgehalten. So müssen wir uns was anderes einfallen lassen. Sicher ist aber schon jetzt, dass wir halt nicht mehr bis zu 6 Personen in einem Kurs unterrichten können. Und auch der Platz für Bügelbretter ist nicht mehr im gewohnten Ausmass vorhanden.
Sicher kennt Ihr alle die praktischen kleinen Bügelunterlagen die man in fast allen Quiltshops erstehen kann. Ich verkaufe in unserem Hexehüsli ja gerne viele Sachen. Nur finde ich diese kleinen Bügelbrettchen einfach viel zu teuer. Und so dachte ich mir - selbst ist die Frau.
Wie Ihr wisst ist mein Mann ein absolut genialer Handwerker mit ganz hohem Chaospotenzial. So habe ich in seiner Werkstatt einige kleinere Spanplattenreste gefunden und die Idee war sofort geboren, daraus Bügelbrettchen für unsere Kursteilnehmer zu machen.
Ausser den Spanplatten (die Grösse ist nicht wichtig resp. richtet sich nach dem eigenen Wunsch) braucht man noch das Vlies als Polsterung (ich habe von einem alten Bügelbrett die Einlage zerschnitten) und natürlich den Stoff als Überzug. Hier ist es sehr wichtig, dass der Stoff absolut hitzebeständig ist. Daher habe ich auch hier wieder auf mein ausgedientes Bügelbrett zurückgegriffen und den Stoffbezug verwendet. Und um das Rutschen der Bügelunterlage auf dem Tisch zu verhindern noch ein Stück Moosgummi oder eine Anti-Rutschmatte.

Die Polsterung hat die selbe Grösse wie das Stück Spanplatte. Ich habe sie mit Spaykleber auf dem Brettchen fixiert.

Mit der Polsterung legt man das Brettchen auf den Stoff, welchen man etwa 2.5 cm grösser schneidet als das Brettchen.
Und jetzt wird es kompliziert. Nein, nicht für Euch!!!! Aber ich muss Euch jetzt erklären wie ich den Stoff auf der Rückseite befestigt habe. Dazu habe ich meinen Bostitch (keine Angst, das ist kein Gastarbeiter vom Balkan) verwendet. Und das ist nun mein Problem. Wie heisst dieses Gerät in Deutschland?

(Nur ganz schnell noch ein Hinweis, dass für uns Schweizer die Deutsche Sprache sehr schwer sein kann. Wir müssen das Hochdeutsch in der Schule mühsam erlernen, wie jede andere Fremdsprache auch. Denn in Schweizerdeutsch heissen ganz viele Dinge einfach anders. )
Aber zurück zu unserem Bügelbrettchen! Also den Stoff auf der Rückseite fest tackern und dann noch den Moosgummi oder die Antirutschmatte, die rundherum 1 cm kleiner als das Brettchen zugeschnitten wurde, ebenfalls mit dem Bostitch befestigen.
Und schon habt Ihr Eure eigenen Bügelunterlagen die ganz schnell hergestellt sind. Und zudem habt Ihr auch  noch ein paar  Franken oder Euros gespart die Ihr wieder in den Kauf von Stoffen investieren könnt.
Herzlichst
Bea

Donnerstag, 26. Juli 2012

Quiltingschablonen

Wie Ihr sicher nun alle schon wisst, ziehen wir mit unserem Quiltgeschäft in ein kleineres Ladenlokal um. Bis jetzt hingen die Quiltschablonen schön übersichtlich an einer Wand. Im neuen Laden fehlt dafür nun einfach der Platz. Und so haben wir alle Schablonen in Plastikmäppchen geschoben und diese in einem A3-Ordner abgelegt.


Nur, so ein Ringordner sieht halt nicht wirklich toll aus und deshalb habe ich eine Hülle dafür genäht. Aber zuerst wurde der Stoff mit Quiltmuster auf meiner Brother Näh- und Stickmaschine bestickt.











Und so sieht das "neue Zuhause" der Quiltschablonen nun aus.


Darin können  nun unsere Kundinnen stöbern und aus der Vielfalt unserer Quiltschablonen aussuchen.

In der gleichen Technik kann man natürlich auch für kleinere Ordner oder Mäppchen hübsche Hüllen nähen.

 Ob mit einer originellen Applikation versehen...

 oder mit einem Stoff für einen absoluten Katzenfan.....

oder aber mit den letzten Resten eines Seminole-Quilt verziert, die Mäppchen sind doch jedes auf seine Weise ein Hingucker. Und natürlich hat mir das Aussuchen der Stoffe und der Zutaten sowie das Nähen einfach mal wieder so richtig Spass gemacht.
Herzlichst
Bea

Sonntag, 22. Juli 2012

zum Aufbewahren

Mein letzter veröffentlichter Post konnte zwar viele Leser verbuchen, nur scheint es dass ich Euch mit meiner Frage "wofür" etwas überfordert habe. Zwar habe ich drei gute Vorschläge für die Verwendung der Ringe bekommen, das Problem aber ist, dass ich halt mindestens 500 solcher Teile habe und jede eingegangene Idee nur für wenige Ringe gedacht ist. Also lasse ich das Ganze mal links liegen und offeriere heute einen kreativeren Post.
Ist das bei Euch auch so?! Immer mal wieder findet man Bilder, Fotos, Rezepte, Zeitungausschnitte oder andere Sachen die man ganz bestimmt irgend wann mal brauchen kann. Und dann legt man die wichtigen Sachen hier hin oder stapelt sie dort. Nur wenn man sie dann wirklich wieder finden will wird es schwierig. Kommt Euch das Szenario bekannt vor? Dann habe ich die Idee für Euch.


Zunächst braucht Ihr eine stabile Kartonschachtel mit einem Deckel. Vielleicht von Schuhen oder auch von Schreibpapier. Darin könnt Ihr schon mal Eure Schätzchen aus Zeitungen, Zeitschriften, Katalogen oder anderen Drucksachen sammeln.



Die Bilder oder Dokumente werden ganz individuell zugeschnitten und dann mit normalen Weissleim auf den Karton geklebt. Ich habe dabei immer zuerst die grösseren Bilder verarbeitet und die kleinen Teile dann zum Füllen der leeren Stellen verwendet.


Wenn alle Bilder und Schnipsel aufgeklebt sind und die ganze Fläche und der Rand des Schachteldeckels abgedeckt sind, müsst Ihr die Sache erst mal gut trocknen lassen. Dann könnt Ihr, wieder mit Weissleim, eine Deckschicht auftragen. So ist Euer Werk noch stabiler und vorallem auch abriebfest. Das heisst, dass man die Oberfläche auch mal mit einem feuchten Tuch abwischen kann.


In dieser hübschen Schachtel bekam ich  einen feinen Kuchen (Panettone) geschenkt. Und ehrlich gesagt, freute ich ganz spontan viel mehr über die Verpackung als über den Inhalt. Da der Deckel mit dem Rand schon so golden eingefärbt  war, habe ich in diesem Falle auf das Bekleben desselben mit Bilder verzichtet.
Natürlich kann man nicht nur Quiltfotos verarbeiten sondern kann sicher auch eine nette Aufbewahrungsmöglichkeit für Rezepte schaffen, in dem man einen Karton mit Bildern von feinen Köstlichkeiten beklebt. Oder man sammelt Fotos von jeder Gelegenheit in einer originell beklebten Schachtel.



Vielleicht schaut Ihr nach dem Lesen dieses Posts die Kartonverpackungen mit anderen, kreativeren, Augen an. Und auch Kataloge, Zeitschriften und Werbematerial bieten nebst mehr oder weniger wichtigen Informationen immer willkommene Bilder für so eine hübsch beklebte Schachtel.
Viel Spass beim Sammeln und Kleben.
Herzlichst
Bea

Donnerstag, 19. Juli 2012

Wofür??

Heute brauche ich einfach mal Eure kreativen Ideen. Ich bin mit meinem Latein am Ende. Beim Auf- und Ausräumen in unserem Geschäft habe ich einen Karton mit gaaaaaaanz vielen solchen Ringen gefunden.


Ich weiss natürlich, dass es Ringe für Duschvorhänge sind. Nur was mache ich mit all den Teilen. Zuerst hatte ich die Idee sie miteinander zu verbinden und dann als Fliegenvorhang zu verwenden. Ich glaube aber, dass die Ringe viel zu gross sind um die Insekten abhalten zu können. Und die Fliegen würden sich sicher totlachen würden, beim Anblick des Vorhanges.  Na gut, wäre auch eine Lösung um die Plagegeister los zu werden.
Nein, Spass bei Seite. Was mache ich mit den vielen Ringen. Lasst Eure Fantasie walten und regt Eure grauen Zellen an. Ich bin dankbar für jeden kreativen und umsetzbarenVorschlag.
Herzlichst
Bea

Montag, 16. Juli 2012

Mit 60 Grad

nein, nein, dieser Post hat nichts mit grosser Wäsche zu tun.
Aber man benutzt für folgende Projekte das 60 Grad Lineal.
Aber von Anfang an: Schon vor etwa 3 Jahren habe ich das spezielle Lineal entdeckt und war von den vielen Möglichkeiten begeistert. Ja sicher, man kann einfach Blöcke im 60 Grad-Winkel zuschneiden. Aber wie vielfältig man dann diese Teile kombinieren kann - das ist so fantastisch. In unserem Quiltgeschäft haben wir an einem Tag der offenen Tür das Lineal und die damit entstandenen Projekte vorgestellt. Für alle die nicht dabei sein konnten ein kleiner Rückblick auf die damals gezeigten Arbeiten.

Eine Decke mit gelben Restestreifen kombiniert mit schwarz

Dieser Wandbehang hat unsere Freundin Margrit genäht...

genau wie dieses einfache aber wunderschöne Kissen.

Aus Westfalen-Stoffen habe ich eine Decke genäht und das dazu passende Kissen sowie aus den letzten Resten..

diese Shopper-Tasche... 
 .... und diese Handtasche.

Natürlich waren alle unserer Kundinnen von den vielen Möglichkeiten der
 60 Grad Blöcke begeistert und so haben wir in der Beluga-Quiltgruppe dieses Jahr die Decken für ein Alterheim mit diesem Muster genäht.

Tratra...... das sind die Ergebnisse!!!

Die Decke von Lilly

So hat Mägi ihre Blöcke kombiniert

Ursi hat diese Decke genäht

Cili hat eine ganz  bunte Decke genäht  
  
und auch meine Decke ist bunt und soll einem älteren Menschen ein wenig Farbe in den Alltag bringen.

Wir sind sicher, dass wir mit unseren Decken den Pensionären im Alterheim eine kleine Freude bereiten können und wir wissen jetzt schon, dass auch nächstes Jahr (wie schon letztes Jahr) wieder ganz tolle Decken entstehen werden. Denn uns macht es einfach Spass unsere vielen Stoffreste sinnvoll zu verwerten.
Herzlichst
Bea