Mittwoch, 21. August 2019

35



Es ist nach interessanten und auch anstrengenden 35 Jahren der Arbeit für und im Hexehüsli  langsam Zeit Abschied zu nehmen. In den letzten 35 Jahren haben sich mit unseren Kunden viele bereichernde Begegnungen, nette Gespräche und sogar Freundschaften ergeben. Und doch ist es Zeit Tschüss zu sagen. Um unseren Kunden den Abschied etwas zu versüssen haben wir uns entschlossen ihnen ein letztes Geschenk zu machen. Und zwar in Form von

35 % Rabatt 
für 35 Jahre Hexehüsli 
                                                         

auf einen Einkauf, den sie ab dem 30. August im Hexehüsli in Neukirch an der Thur tätigen. Am Freitag, den 30. von 9 bis 18 Uhr und Samstag den 31. August 2019 von 9 bis 16 Uhr feiern wir das letzte Mal Tage der offenen Türe und starten gleichzeitig unseren Totalausverkauf. Wir gewähren, wie oben erwähnt, 35% Rabatt auf alles was im Laden hängt, liegt und steht (nicht alleine weglaufen kann) und mit einem Preis gekennzeichnet ist. So zum Beispiel auch auf eine Stick- und Quiltmaschine VR 



und eine Snoopy-Stickmaschine von Brother.



 Profitieren Sie von diesem einmaligen Angebot.
Wir hoffen auf Verständnis, dass wir diesen grosszügigen Rabatt nur auf Lagerware gewähren können. Zusätzlich bestellte Artikel sind von diesem Angebot ausgenommen.

Der Fairness halber können wir weder vor noch während der Tage der offenen Tür bestimmte Artikel reservieren. Wir bitten ebenfalls um etwas Nachsicht, wenn wir an den Tagen der offenen Türe möglicherweise nur wenig Zeit für eine ausführliche Beratung haben, wie wir das sonst gerne anbieten.

In unserem Flohmarkt findet man viele interessante Angebote aus unserem Bastel- und Patchworksortiment. Dafür kaufen Sie bei uns für Fr.10.— eine leere Tragetasche und können diese dann mit vielen Artikeln Ihrer Wahl, aus unserem Flohmarkt, füllen.

Nicht zu vergessen ist der Verkauf von Arbeiten aus unserem Atelier. In unserem Kurslokal findet man viele Projekte von Topflappen, über Taschen und Täschchen, Kissen, Tischläufer, Wandbehänge bis hin zu Decken. Und dies alles zu sensationellen Tiefstpreisen. Man sollte  jetzt schon an Weihnachten denken und sich mit Geschenken für Ihre Liebsten (oder für sich selber) ein. 
Das Hexehüsli-Team freut sich auf interessierte Besucher.
Herzlichst
Bea

Samstag, 17. August 2019

Apropos Herzen

Wenn ich schon mal das Thema Herzen angesprochen habe hier noch eine weitere  Idee, wie man genähte Herzen als Deko einsetzen kann.
Schon vor längerer Zeit haben wir mit den Quilthexen wunderschöne Herzen aus Stoffresten genäht. Es erübrigt sich sicher zu erwähnen, dass ich mal wiedermehr als nur ein Herz genäht habe.
Nun zu meiner Idee: Ich habe solche Herzen an die Türklinke von Zimmertüren gehängt.


Und ehrlich, kann so ein simples Herz nicht eine Türe enorm aufwerten?!


Ob das Band, an dem das Herz aufgehängt werden kann, in die Naht genäht wurde oder mit einem passenden Knopf am Herz befestigt wurde, spielt dabei nur eine Nebenrolle.


Auch die Türe eines ziemlich normalen Einbauschrankes kann man mit so einem besonderen Herzen ein wenig aufhübschen.



Natürlich kann man die Stoffe der Herzen auf das Zimmer, an dessen Türe das Herz zu hängen kommt,  abstimmen. Also habe ich Webkanten zusammengenäht und daraus ein Herz für die Türe zu meinem Nähzimmer gezaubert.

Mit ganz wenig Aufwand und noch weniger Materialeinsatz sind so ganz liebevolle Dekoteile entstanden, die sich sicher auch als kleine Geschenke eignen. Eine Hand voll Herzlichkeit ist doch immer willkommen. 

Herzlichst
Bea






Montag, 12. August 2019

Herzlichst Bea

Mit diesen Worte beende ich üblicherweise meine Beiträge. Und nun beginne ich mit dem Schlusssatz mal einen Post.
Der Grund dafür ist dieser Herzenkranz.


Mit seinen fröhlichen Stoffen passt er doch sehr gut zu den neuen Vorhängen im Esszimmer.


Für die Herzen habe ich Streifen zusammengenäht und aus dem so entstanden "neuen Stoff" habe ich die Herzen ausgeschnitten, mit der Rückseite verstürzt und mit Watte ausgestopft.


Zudem habe ich Spitzen, Litzen und Bänder aufgenäht und bei Bedarf auch Zierstiche eingesetzt damit das Ganze eine persönliche Note bekommt.


So sind immer zwei gleiche Herzen entstanden.


Dann kam ein weisser Häkelring zum Einsatz. Er wurde mit einem Streifen Stoff umwickelt. Denn so können die Herzen mit ein paar Handstichen problemlos am Ring befestigt werden.


Zwischen die Herzen habe ich kleine Rosetten aus Zugband eingefügt. Diese Art von Bändern haben wir vor vielen Jahren als Halskrausen für Clownpuppen verwendet. 
Also nichts wegwerfen. Irgendwann kommt der richtige Zeitpunkt und man kann alles wieder verwerten.

Und nun nochmals:
Herzlichst
Bea


Montag, 29. Juli 2019

Herzkäfer

Dieses Wort (allerdings so geschrieben "Härzchäfer) ist in der Schweiz mitunter ein Kosenamen für einen geliebten Menschen. Und doch finde ich den Titel für meine Decke so passend. Denn in die Zwischenquadrate habe ich ja, wie schon berichtet, Käfer gestickt. Und um diese Stickmotive herum habe in nun Herzen gequiltet. Also: Käfer und Herz = Herzkäfer.



Da die Stickereien nicht in nur eine Richtung ausgerichtet sind, habe ich auch die Herzen dementsprechend gequiltet.


Das sieht man auf dem Foto allerdings nur, wenn man ganz genau hinschaut.

Auch im Rand habe ich das Thema "Herzen" übernommen.


Und für die Einfassung habe ich noch die allerletzten Streifen des bunten Stoffes in der Länge und der Breite zusammengenäht. Nun ist das Ende der Streifen erreicht und ich kann mich anderen Projekten zuwenden.

Herzlichst
Bea






Freitag, 19. Juli 2019

Noch mehr Streifen

Es scheint bestimmt so als ob es mit meinen Restenstreifen  kein Ende nehmen würde. Ich habe noch andere Streifen gefunden.


Ganz schmal, nur 2.5 cm breit, zugeschnitten und auch die Paper-Piecing-Vorlagen dazu waren in der Box in meinem Stoffschrank. Nur das Muster ist schon bestimmt fast 20 Jahre alt und nicht mehr nach meinem heutigen Vorstellungen.
Also musste ich auch für diese Streifen eine Idee finden. Und das ist das vorläufige Ergebnis.


Die Streifen habe ich also zu "Viertel-Blockhaus-Blöcken" genäht. Auf die Zwischenquadrate aus einem rohweissen Stoff habe ich Glückskäfer gestickt.


Da es aber doch etwas langweilig anzusehen wäre, wenn nur Käfer auf den Zwischenteilen wären habe ich auch noch Blumenranken mit kleinen Käfern ausgesucht.


Mit den farbigen Fäden habe ich noch etwas variiert und so sind ganz unterschiedliche Blumenranken entstanden.




Nun fehlt noch das Quilting. Darüber muss ich mir nur noch ein paar Gedanken machen.
Mir geht die Arbeit einfach nie aus. Ist doch auch gut so. Denn Langeweile ist ja nichts für mich.

Herzlichst
Bea




Montag, 8. Juli 2019

Papierkörbe

Bei einem grossen Lebensmitteldiscounter werden ja auch Blumen verkauft. Irgendwann habe ich mal bemerkt, dass die schwarzen Plastikeimer entsorgt werden. Also habe ich eine Verkäuferin gefragt, ob ich ein paar der Eimer mitnehmen darf. Kein Problem. Und aus solchen Kübeln habe ich Papierkörbe für mein neues Arbeitszimmer und mein Büro gebastelt.
Für mein Nähzimmer darf es schon was Besonderes sein.


Mit viel Liebe zum Detail habe ich eine kleine Sunbonnet-Sue vorbereitet um diese dann auf die Stoffummantelung des Papierkorbes zu kleben.

Für das Büro habe ich mich für eine ganz einfache Variante entschieden.


Dafür spielt hier der verwendete Stoff die Hauptrolle. Denn auch die Vorhänge im Büro habe ich aus dem originellen Stoff genäht, der doch einfach perfekt in ein Zimmer mit Pult, Computer und vielem Schreibzeugs passt.


Was es mit der breiten Spitzenborte auf sich hat? Da musste ich etwas kreativ sein, denn ich bin ja sooo gescheit und habe den Stoff in der fertigen Länge der Vorhänge zugeschnitten. Die Zugaben für den oberen und unteren Saum habe ich glatt vergessen. Und somit waren die Vorhänge doch um mehrere Zentimeter zu kurz. 


Da fiel mir diese breite Spitzenborte in die Hände. Sofort wusste ich: das ist die Lösung. Und nun bin ich der Überzeugung, dass es so kommen musste.

Herzlichst
Bea





Dienstag, 2. Juli 2019

Dresdner-Girls

Vor etwas mehr als einem Monat habe ich hier meine Decke mit den Dresdner-Platten gezeigt. Es sind noch ein paar Teile übrig geblieben und daraus habe ich diese speziellen Girls gezaubert.


Das Ganze habe ich auf einen Keilrahmen gespannt. So braucht es keine Einfassung und die kleinen Bilder lassen sich problemlos an der Wand aufhängen.


Apropos Einfassung. Um doch noch einen speziellen Abschluss zu gestalten habe ich an die Kanten eine Spitzenbordüre geklebt.


Ich finde, dass diese schmale Spitze das Ganze optimal abrundet.

Natürlich kann so ein Dresdner-Girl auch aus speziell ausgesuchten Stoffen genäht werden.

Also dann, ran an die Stoffkiste.

Herzlichst 
Bea



Montag, 17. Juni 2019

Fortsetzung

Wie versprochen präsentiere ich hier nun die Arbeiten mit Jelly-Rolls die meine Mitstreiterinnen der Quilthexen genäht haben.

Claudia hat eine ganz besondere Technik angewandt.


Dieses Muster lässt sich auch mit Streifenresten ausführen oder es können auch schmale Streifen verarbeitet werden. Uns allen hat Claudia's Werk sehr gut gefallen. Und wer weiss, vielleicht wendet die eine oder andere Freundin diese Technik auch mal an.

Ursi hat mit Jelly-Rolls in ihren Lieblingsfarben eine Decke angefangen die in einem Stück genäht werden kann. Die farblich abgesetzten schmalen Streifen bilden nicht nur einen schmückenden Effekt sondern lockern das traditionelle Blockhaus-Muster einzigartig auf.


Diese Art eine Decke zu nähen setzt allerdings absolut exaktes Zuschneiden und Nähen voraus. Denn sonst verliert die Decke ihre Form. Ich bin mir sicher, Ursi hat alles im Griff.

Auch Margrit hat sich an ein grösseres Projekt gewagt. Der Überzug ihrer Wippe vom Schweden ist schon etwas ausgebleicht und abgenutzt. Also hat Margrit die Gelegenheit genutzt und aus den Jelly-Rolls eine neue Sitz- resp. Liegeunterlage genäht.


Gut, die Arbeit ist nicht ganz fertig geworden. Die Stoffe mit den belebenden Farben lassen sicher schon erahnen wie toll die Wippe in den kommenden Sommertage zum verweilen einladen wird.

Die geselligen Stunden mit den Quilthexen verfliegen leider immer viel zu schnell.
Bald treffen wir uns zu einem feinen Essen und um unsere Gruppenaktivitäten der kommenden Monate zu planen und zu besprechen.

Also wird es auf meinem Blog sicher auch weiterhin interessante und kreative  Beiträge geben.

Herzlichst
Bea



Mittwoch, 12. Juni 2019

Jelly-Rolls mit den Quilthexen

Für unser letzten Treffen haben wir Frauen der Quilthexen das Thema "Jelly-Rolls" festgelegt. Da gibt es ja unendlich viele Möglichkeiten die praktischen Stoffstreifen zu verarbeiten.

Ich habe mich für die bewährte "Lasagne"-Technik entschieden.


Im Netz habe ich irgendwann und irgendwo mal einen Quilt mit Katzensilhouetten gesehen. Und diese Idee ging mir buchstäblich nicht mehr aus dem Sinn. Wo würden so reizende Umrisse von Katzen denn besser passen als auch einem Hintergrund mit der mit Jelly-Rolls gestaltet wurde?! Also habe ich im Internet originelle Zeichnungen von Katzen gesucht, diese auf Vliesofix gezeichnet und auf schwarzen Stoff gebügelt, ausgeschnitten und die Katzen schlussendlich auf den Hintergrund gebügelt. Mit einem schmalen Zickzackstich habe ich die "Miezen" aufgenäht und nach dem Wattieren den Formen nach gequiltet.
Der orange farbige Rand  rundet das Ganze perfekt ab.
Der Wandbehang sollte nicht allzu gross werden. So habe ich seitlich ca. 30 cm weggeschnitten und aus diesem Reststück noch einen schmal Behang kreiert.


Und wer mich, auch nur ein bisschen, kennt weiss, dass auch ein passender Tischläufer her musste.


Das Nähen mit meinen Mädels hat einfach wieder Spass gemacht. Denn nicht nur das Arbeiten steht bei unseren Treffen im Mittelpunkt. Auch das gemütliche Beisammensein und das Austauschen von Erlebnissen, Problemen und lustigen Begebenheiten kommt nie zu kurz.

Was meine Quiltfreundinnen unter dem Thema "Jelly-Rolls" umgesetzt haben zeige ich demnächst hier.
Es lohnt sich mal wieder reinzuschauen.

Herzlichst
Bea





Samstag, 1. Juni 2019

Hexagontaschen

Mit der Quiltgruppe "Beluga" haben wir, unter der Anleitung von Ursi, wunderschöne Hexagontasche genäht.


Ich habe mich entschieden nur ein etwas grösseres Necessaire zu nähen. Die Handarbeit war jedoch dieselbe. Zunächst mussten Hexagon-Blüten genäht werden um diese dann, nach einem bestimmten Schema, zum Aussenteil der Tasche zusammen zu nähen.

Im Gegensatz zum Original wollte ich am oberen Rand als Abschluss die Zacken der Sechsecke stehen lassen. Also musste eine Idee her wie das zu bewerkstelligen ist. Nach einigem Nachdenken war die Lösung für mich klar.


Ich habe an die Innenkante eine Reihe Hexagons genäht und darunter das Innenfutter gelegt und die Sechsecke dann von Hand am Innenfutter festgenäht.


Und als kleines, leider nur beim genaueren Hinschauen sichtbares, Highlight habe ich einen Rio-Reissverschluss eingenäht. Und der ganz ausgefallene Schieber ist i-Tüpfelchen.
Also ich bin mit dem Ergebnis sehr glücklich.

Genau wie meine Quiltfreundinnen mit Ihren schicken Taschen.

 Diese Tasche ist nicht ganz fertig geworden. Und doch sieht man wie einzigartig sie ist.



Auch an dieser zauberhaften Tasche muss noch ein bisschen weitergenäht werden.

Im Gegensatz zu diesem exquisiten Exemplar. 

An den Kanten der Taschenklappe wurden ebenfalls die Zacken der Sechsecke betont.

Auch diese Tasche ist doch ein Hingucker.

Durch die Klappe wird die Tasche diebstahlsicher.

Und auch wenn viel Arbeit in den neuesten Werken der "Beluga-Quilterinnen" steckt, so haben wir Alle ganz viel Freude an den Taschen und sind auch ein bisschen stolz, dass wir die, nicht immer ganz einfache Aufgabe, gemeistert haben.

Herzlichst
Bea






Sonntag, 26. Mai 2019

Die Decke mit den Dresdnerplatten

ist nun auch gequiltet. Eigentlich ist sie weniger gequiltet als bestickt. Das dann aber mit einem Quiltmuster. Und wie ich finde, ist dieses absolut passend.
Mein Mann hat diese Arbeit übernommen. Und dafür bin ich ihm sehr dankbar. Denn so eine grosse Decke passgenau unter der Stickmaschine zu platzieren geht nicht ohne Anstrengungen. 


Man bemerkt vielleicht nicht sofort, dass für das Sticken ein Faden mit einem zarten Farbverlauf  ausgeführt wurde. 


In Natura sieht das sehr hübsch aus und die Farben des Fadens passen bezaubernd zu den verarbeiteten Stoffen.

Alles in Allem ist die Decke ein Träumchen.


Dazu ist sie gross genug um als Tagesdecke ein Kingsize-Bett den Tag über zu verschönern.

Ich freue mich über meine neueste Decke. Auch wenn meine Familie sich fragt wie viele Exemplare ich denn noch nähen möchte. Ja ich weiss, ich habe wohl an die 100 Decken zu Hause und in unserem Quiltgeschäft. Hat da jemand mal gesagt, dass Patchwork wie ein Virus ist?

Herzlichst
Bea

Dienstag, 21. Mai 2019

Decke aus Resten Vol. 2

So, nun ist es geschafft. Die eine Restendecke ist fertig.


In die weissen Stoffdreiecke habe ich Blätter gequiltet.


Ich fand, dass so das Thema "Blüten" ganz optimal abgerundet wird.

Und auch die Rückseite der Decke kann sich sehen lassen. Passt sie doch so grandios zu den bunten Stoffen der Vorderseite.


Und nun geht es an die nächste Restendecke. Denn wie schon eingangs erwähnt ist das nur ein Exemplar das ich aus Reststreifen (oder heisst es Streifenresten?)  genäht habe.

Also, falls Du Interesse hast gibt es bald mehr Ideen hier auf meinem Blog.

Herzlichst
Bea