Montag, 5. November 2018

noch mehr Scrappy-Cats

Vor ungefähr einem Jahr haben wir mit den Beluga-Quilter diese Katzen aus Stoffresten genäht. Daher ja auch der Name Scrappy-Cats. Meinen Quiltfreundinnen der Quilthexen haben die  originellen Katzen auch so gut gefallen, dass ich auch für sie die Vorlagen kopiert habe. Bei unserem letzten Treffen ging dann das Nähen los. Oft stellte sich die Frage, passt dieser gelbe Stoff, kann ich diese beiden Farben wirklich kombinieren oder was meinst Du, reicht der Stoff.
Schlussendlich sind ganz tolle Katzen entstanden.

Und der gelbe Hintergrund passt doch optimal zu den braunen Stoffen der Katze.

Und hier wurden schöne, leuchtende Stoffe für die Katzen verarbeitet. Sie kommen energiegeladen auf dem hellen Hintergrund zur Geltung.

Diese einzelne Katze wird, kombiniert mit dem gewürfelten Seitenstreifen, zu einem Sofakissen verarbeitet. Eine tolle Idee!!

Diese schwarz/weissen Katzen haben auf dem einheitlichen Hintergrund eine einzigartige Wirkung.
Ganz besonders  fantasievoll sind die Zwischenblöcke, die im Original aus Stoffquadraten genäht sind.


Wie ich das liebe, mit meinen Mädels zu nähen und erleben zu können, wie die Vorgaben ganz unterschiedlich und neu interpretiert werden.

Bei unserem nächsten Treffen werden wir Fadenspulen in Paper-Piecing nähen. Ich bin schon gespannt, was für erlesene Ideen sich da wieder ergeben.

Herzlichst
Bea

Donnerstag, 25. Oktober 2018

3D-Projekt

Mit den Beluga-Quiltern haben wir uns an ein dreidimensionales Projekt gewagt. Cili hat einen Musterquilt genäht und für uns ganz viele Erfahrungen gesammelt, von denen wir alle enorm profitieren konnten.

Und so haben wir an unserem "Gruppen-Samstag" fleissig genäht. Ganz interessant dabei war, dass unterschiedliche Techniken zum Einsatz kamen.

Die schicken Ergebnisse können sich aber auf jeden Fall sehen lassen.


Ursi hat sich für die selbe Anordnung der Blöcke wie Cili entschieden. Und doch sieht dieser Quilt anders aus.

Diese Technik bietet ganz viele Möglichkeiten der Fantasie freien Lauf zu lassen.


So habe ich mit meinem Electric-Quilt-Programm eine Variante geplant bei der das Zentrum des Musters nicht in der Mitte liegt.

Meinen Quilt habe ich, natürlich wie immer, etwas anders gestaltet.


Auch dieses Muster habe ich am PC noch verändert und wieder das Zentrum aus der Mitte geschoben.


Zum Schluss hier noch eine weitere Farbkombination. Vreni hat beruflich nicht ganz so viel Zeit und ihr Quilt ist deshalb noch nicht ganz fertig.


Und doch lässt sich schon erahnen wie auch dieser 3D-Wandbehang mal aussehen wird. Denn die farbigen Stoffe sind im vollkommenen Einklang.

Dieses moderne Design hat uns mal wieder gezeigt, dass nur schon unterschiedliche Farbvarianten einem Quilt eine ganz persönliche Wirkung verleihen können.

Ich freue mich schon auf unser nächstes Gruppentreffen. Ganz bestimmt werde ich hier auch wieder von den gelungenen Werken berichten.

Herzlichst
Bea







Donnerstag, 18. Oktober 2018

tschüss Mia



Letzte Nacht ist unsere Katze Mia im hohen Alter von etwas mehr als 20 Jahren für immer ganz friedlich eingeschlafen.
Wir durften die letzten 15 Jahre ihre Menschen sein und ihr nebst einem sicheren Zuhause und Futter auch ganz viel Liebe geben.
Hoffentlich war sie bei uns glücklich.
Wir sind überzeugt, dass auch Katzen Engel sind, die zu uns kommen um uns zu zeigen was wahre Liebe ist.
Mia, wir wissen, dass du am Ende der Regenbogenbrücke auf uns wartest.

Dienstag, 16. Oktober 2018

freie Sechsecke

Schon ganz lange wollte ich solche freien Sechsecke nähen. Kann ja nicht so schwer sein, so dachte ich noch. Bis mich mein erstes Projekt eines besseren belehrte.


Auf den ersten Blick sieht das Ganze gar nicht schlecht aus. Erst beim genaueren Betrachten sieht man wie unregelmässig die Abstände zwischen den einzelnen Sechsecken sind. So war das Absteppen von Ecke zu Ecke nur in einer Richtung mögliche. Und auch das nur mit etwas "grosszügigem" Nähen.

So ein Pfusch ist nun mal nicht meine Sache. Und so habe ich mir überlegt, wie die Sechsecke exakt auf den Untergrundstoff gelangen. Und wie meistens hatte ich in einer schlaflosen Nacht die richtige Eingebung. Die weiteren Ausgaben meiner freien Sechsecke sind so um einiges genauer gearbeitet worden und ich hatte ganz viel Spass an dieser Technik.


So ist auch dieser Wandbehang entstanden. Er verströmt einen sanften und beruhigenden Eindruck. Und bei diesem Teil hat es mit den Stepplinien in alle Richtungen problemlos geklappt.


Für mich hat sich wieder mal gezeigt, dass exaktes Arbeiten einfach unerlässlich ist, wenn man  einzigartige Ergebnisse erzielen will.

Wer nun wissen möchte wo mein Geheimnis für diese Technik liegt, kann sich hier für den Kurs "freie Sechsecke" anmelden.
Alle Anderen tüfteln halt selber und finden vielleicht auch einen Weg um die freien Sechsecke beeindruckend zur Geltung zu bringen. Es kann ja auch ein ganz andere Lösung geben als ich sie entdeckt habe. Denn wie immer gilt auch hier:
Es führen viele Wege ans Ziel.

Herzlichst
Bea



Montag, 1. Oktober 2018

Klip-Klap Handtasche

Vielleicht kennt ihr diesen tollen Verschluss schon. Bei uns im Hexehüsli heisst der Verschluss "Klip-Klap" da beim öffnen und schliessen genau dieses Geräusch ertönt. Und schon mehr als ein Mal haben wir eine Kurs angeboten um mit dem Klip-Klap-Verschluss eine Toilettentasche zu nähen.


Und dann hatte unsere Tochter den Einfall mit dem originellen wie praktischen Verschluss eine Handtasche zu nähen.
Mein Mann war sofort begeistert von der bestechenden Idee. Er hat geplant und gezeichnet um etwas ganz besonderes zu entwerfen. Und dann kam ich ins Spiel und ich habe seine Vorstellungen umgesetzt.


Zugegeben, die Farbe ist nicht jedermans Sache. Die Ösen sind aber der Hit. Unsere Kundinnen sind begeistert. Und so haben wir einen Kurs ausgeschrieben in dem man so eine schicke und trendige Handtasche selber nähen kann.

Oder man entscheidet sich für eine etwas neutraler Ausgabe.


Am Freitag, 26. Oktober 2018 ist es soweit. Man glaubt es kaum, an nur einem Nachmittag ist so eine Klip-Klap-Handtasche, oder wahlweise auch ein Necessaire, genäht. Einzige Voraussetzung, man muss vorab bei uns im Geschäft das Material aussuchen, damit wir alle benötigten Teile zuschneiden können.
Also, worauf wartet ihr noch. Hier kann man sich anmelden.

Herzlichst
Bea



Montag, 17. September 2018

Zeigt her eure Füsschen

Nein, es folgt kein Kinderlied!!! Das ist der Titel unseres Kurses für die Nähfüsschen der am Samstag, den 6. Oktober 2018 im Hexehüsli stattfindet


Der Kurs richtet sich nicht ausschliesslich an Kunden die eine Brother-Nähmaschine besitzen. Allerdings können wir Nähfüsschen nicht für alle Marken besorgen.

Ich bin immer wieder erstaunt wie wenig Nutzerinnen einer Nähmaschine über ihr Handwerkszeug wissen. Denn die meisten Kunden wissen nicht mal wofür sie die Standardfüsse ihrer Maschine verwenden sollen oder können. Und das Sonderzubehör ist meistens ein Mysterium. 
Diesem Umstand möchten wir ein Ende setzen und zeigen unseren interessierten Kunden im Kurs "zeigt her eure Füsschen" was für einzigartige Effekte mit den Nähfüsschen der Nähmaschine erzielt werden können. 
In ruhiger Atmosphäre lernen die Kursteilnehmer unter vielen anderen Techniken wie sie zum Beispiel mit dem passenden Nähfuss ganz einfach Wolle oder Garn aufnähen können. Und zwar ohne grossen Aufwand oder ärgerlichem Gefummel. Aus dem Übungsstück kann sogar so eine tolle Karte genäht werden.


Auch zeigen wir wie man Knöpfe mit der Nähmaschine annähen kann. Natürlich wird auch das passende Knopfloch genäht.

Nähfuß - kunde Automatische Knopflochschiene Knopfannähfuß Knopflochfuß W6 Naehmaschine 5

Und so geht es den ganzen Samstag weiter. Es werden überaus nützliche wie auch kreative Techniken erklärt und die Kursteilnehmer können jeden Nähfuss selber ausprobieren.

Das Hexehüsli-Team freut sich auf interessierte und kreative Kunden.

Herzlichst
Bea

Dienstag, 11. September 2018

Sashiko-Quiltmaschine

Den regelmässigen Besuchern meines Blogs muss ich nicht erklären, dass ich mit zu den grössten Fans der Sashiko-Quiltmaschine gehöre.


In meinem fortgeschrittenen Alter haben die vielen Näharbeiten auch an meinen Fingern ihre Spuren hinterlassen. Und doch finde ich eine gequiltete Arbeit immer noch toll. Und so bin ich, auf Umwegen, zu der Sashiko-Quiltmaschine gekommen.

Ihre Stiche sehen wie von Hand genäht aus.


Die Arbeit ist einfach nur schneller erledigt und belastet die Hände nicht.

Da ich von unseren Kundinnen immer mal wieder auf die Sashiko-Quiltmaschine und meine diversen Lieblingsstücke, die ich damit gequiltet habe, angesprochen werde, habe ich mich entschlossen vom Donnerstag, 20. September bis Samstag 22. September 2018 im Hexehüsli zu den gewohnten Öffnungszeiten die Maschine zu zeigen und interessierten Kundin die Möglichkeit zu geben auch mal selber auszuprobieren wie einfach und schnell es ist mit der Sashiko-Quiltmaschine ein genähtes Teil zu quilten.
Ja, ich habe absichtlich nicht Decke, Kissen oder Wandbehang geschrieben. Denn auch Kleidungsstücke können ebenfalls mit Quiltstichen verziert werden, und das Ergebnis ist sicher eine gelungene und attraktive Mischung. 

  

Also,  alle Quilterinnen - das Wochenende vom 20 bis 22. September 2018 im Kalender dick anstreichen.

Ich freue mich auf Euch.

Herzlichst
Bea





Dienstag, 4. September 2018

Zurzacher Hexenrad

Vor mehr als 1 1/2 Jahren war ich in Bad Zurzach zur Erholung und Kur nach einer Lungenentzündung. Ich habe mich dort unglaublich wohl gefühlt und sicher hat dieses positive Gefühl mit zur guten Heilung und Kräftigung beigetragen. Mit viel Freude, jedoch mit wenig Energie, habe ich damals von Hand das Hexenrad genäht. Davon habe ich hier schon mal berichtet.
Und nun war die Zeit richtig um diese Decke, in die ich so viele schöne gedankliche Erinnerungen eingearbeitet habe, fertig zu stellen.


Um etwas mehr Farbe und Energie in die Decke zu bringen habe ich das Mittelstück auf einen Stoff  in einem dezenten orange aufgenäht. So hat die Decke nun einen schönen Rand der den Farben in der Decke viel Leuchtkraft verleiht.



Mit der Sashiko-Quiltmaschine habe ich im Rand die Konturen der Hexenräder  nachgequiltet.


Und so ist eine, für mich ganz spezielle, Decke entstanden die ich bestimmt nie weggeben werde. Denn sie erinnert mich an eine Zeit in der mein Leben ein grosse Wende erfahren hat. Und die Decke soll mich immer wieder daran ermahnen, dass ich den eingeschlagenen Weg nicht mehr verlasse.

Herzlichst
Bea






Samstag, 18. August 2018

zwei fleissige Männer und Brennholz

ergibt: eine einzigartige kleine Bank


Unser Enkel hat seinem Opi geholfen alte gesammelte Holzstücke zu sortieren. Es entstand ein Haufen der sich aus Reststücken die sich zum Verbrennen in unserem Holzherd bestens geeignet hätten. Ja hätten, denn dann hatten die beiden Männer eine Idee was aus ein paar der Teile gezimmert werden könnte. Eine Bank für unseren Enkel!!!!

Also wurde fleissig  gesägt...


genau gemessen....


und eifrig geschraubt


Dann musste auf der neuen Bank natürlich mal Probe gesessen werden.


Dann noch Armstützen angebracht und fertig ist die Einzelanfertigung Marke Eigenbau.


Was man doch aus übrig gebliebenen Holzstücken, ein paar Schrauben und etwas Geschick tolles bauen kann.

Unser Enkel ist mit Recht stolz auf seinen ersten, selbstgebauten, Stuhl.

Herzlichst
Bea







Mittwoch, 8. August 2018

Restenquilt, der zweite

Anfang Mai diesen Jahres habe ich hier meine Restendecke "Dreiecksgeschichte" gezeigt. Und eigentlich habe ich mir ja vorgenommen eine weitere Decke mit den Dreiecken zu nähen. Halt eben nur EIGENTLICH. Der Mensch, und die Quilterin im Besonderen, braucht doch einfach etwas Abwechslung und so ist eine neue Restendecke mit anderen Restenstücken entstanden.


Dafür habe ich meine Box mit den vielen schnellen Dreiecken vom obersten Regal geholt und diese dann so sortiert, dass sie zu dem ausgewählten Hauptstoff passen.


Die Teile mit den vorwiegend hellen Stoffen habe ich gleich aussortiert...


und dafür die schnellen Dreiecke in den kräftigen Farben zur Weiterverarbeitung bereit gelegt.

Dann musste ich zunächst aus dem Hauptstoff Quadrate im Mass der schnellen Dreiecke zuschneiden. Nicht alle auf ein Mal!!!

Auch bei dieser Decke wollte ich nicht dass die Näht aufeinander passen müssen. Und so habe ich halbe Quadrate, das sind dann Rechtecke, und auch schnelle Dreiecke in diesem Mass breit gemacht.
Und dann konnte ich die Teile zu Reihen nähen um diese dann wieder aneinander zu setzen.


Und auch wenn die Nähte nicht immer ganz exakt in der Mitte des unteren Quadrates liegen ist das nicht ganz so schlimm. Ich hoffe, dass nicht alle Besucher meines Blogs ein so gutes Augenmass haben wie ich. Man kann ja auch mal etwas grosszügig sein.


Lange habe ich mir überlegt wie ich die Decke quilten sollte und habe mich schlussendlich für kurvige Linien entschieden die der Decke eine erlesene Note geben.


Diese Rundungen setzen sich auch im Rand der Decke fort.


So sind 1010 Quadrate zu einer fröhlichen Decke zusammen gekommen, die eine Welt voller Inspiration und Erinnerungen heraufbeschwört.
Denn bei vielen schnellen Dreiecken konnte ich mich  noch sehr gut erinnern, aus welchen Projekten die Restteile übrig geblieben sind.

Weshalb ich so viele schnelle Quadrate in meiner Box hatte?

Vor einigen Jahren habe wir in unserem Quiltgeschäft Hexehüsli eine Tauschbörse für die schnellen Dreiecke lanciert. Man konnte 20 schnelle Dreiecke, nach unserer Vorgabe abgepackt, bei uns tauschen. So hatten unsere Kundinnen die Möglichkeit in einer schnellen Methode (davon sind mehrere im Internet zu finden) viele gleiche schnelle Dreiecke zu nähen, doch durch die Tauschaktion kamen dann wieder ganz neue Teile dazu. Und da ja, logischerweise, auch die ersten Kundinnen eine Auswahl wollten, haben wir damals doch ziemlich viele solcher Tauschpakete bereit gemacht. Am Schluss der Aktion blieben dann natürlich auch wieder die gleiche Anzahl der Pakete für uns übrig. Und so habe ich, auch nach der oben gezeigten Decke, noch ganz viele schnelle Dreiecke die darauf warten in einem weiteren kreativen Projekt ihre Wirkung zur Geltung bringen zu können.

Für den Moment habe ich nun wirklich genug von Restenverarbeitung.

Herzlichst
Bea






Donnerstag, 26. Juli 2018

Beluga-Schmetterlinge

Dies wird mit Bestimmtheit der letzte Beitrag über Schmetterlinge. Ganz sicher ist, dass ich die schönsten Exemplare bis zum Schluss aufgehoben habe. Schaut doch einfach selber.


Ist das nicht ein Prachtexemplar von einem Sommervogel?!
Dieser, wie auch die folgenden Schmetterlinge, wurde jeweils von einer Quiltfreundin 
der Quiltgruppe "Beluga" genäht.
Der Körper, ist entgegen der Originalvorlage aus einem Stück Stoff gearbeitet.



Und dieser Butterfly hat eine ganz andere Wirkung. Er hebt sich hervorragend vom schwarzen Hintergrund ab. Für den Körper wurden lediglich 3 verschiedene Stoffe verwendet. 


Ich denke ich muss auch mal einen Schmetterling zeigen der nach der Originalvorlage gestaltet wurde. Voilà.


Der Körper ist aus verschiedenen Stoffen ganz aufwändig gestaltet. Grundsätzlich gefällt mir das Erscheinungsbild ganz gut. Und doch gilt halt auch bei den Sommervögeln:
weniger ist oft mehr.


So hat es auch diese Quiltfreundin gehalten. Die Flügel sind aus ganz viel verschiedenen Batikstoffen genäht und auf dem grünen Hintergrund kommt der Schmetterling sehr gut zur Geltung.

Ach ja, fast vergessen hätte ich die Grösse dieser Quilts anzugeben.
Fast 60 cm x 40 cm messen sie, und sie sind daher auch nicht so husch-husch genäht.

Es hat viel Spass gemacht mit meinen "Beluga-Mädels" zu nähen.

Herzlichst
Bea





Freitag, 20. Juli 2018

Schmetterlinge - aber nicht genäht

Als ich mich beim Nähen der Sommervögel  so intensiv mit dem Thema "Schmetterlinge" befasst habe, fiel mir ein, dass wir vor vielen Jahren zauberhafte Schmetterlinge aus einer Keramikmasse hergestellt haben. Das war für lange Zeit ein interessanter Geschäftszweig. Die letzten der vielen geformten und bemalten Butterflies haben in unserem Wintergarten einen exquisiten Platz bekommen.


Dieser blaue Schmetterling ist eigentlich mein Favorit. Denn blau ist seit  Kindertagen meine Lieblingsfarbe.



Auch in den grünen Tönen kann sich der Sommervogel zeigen.


Dieser Schmetterling gibt sich mit seinen goldenen Flügeln mit den zarten rosa Verzierungen ganz elegant und fragil.


Diesen Schmetterling habe ich vor vielen Jahren für meine Mutter in ihren Lieblingsfarben bemalt. Als sie vor 20 Jahren gestorben ist, war es für mich klar, dass er wieder zu mir zurückfliegen darf.
Er erinnert mich immer wieder daran, dass ich meistens das erste Teil einer neuen Technik für meine Mutter gemacht habe. Sie war sehr stolz auf mich, auch wenn ich die Kreativität, die ich sicherlich von ihr geerbt habe, auf eine ganz andere Art umgesetzt habe als sie. 
Sie hatte Anfang des letzten Jahrhunderts jeweils eine Lehre als Tappiseristin und Damenschneiderin absolviert. Ich habe mir einen anderen, persönlichen, Weg gesucht um meine kreative Begabung ausleben zu können.

Denn man kann keine eigenen Spuren hinterlassen, 
wenn man in die Fussstapfen der Mutter tritt.

Herzlichst
Bea