Mittwoch, 13. Februar 2019

nicht gesucht und doch gefunden

Beim Aufräumen in meinem Nähzimmer habe ein Körbchen mit vielen schnellen Dreiecken in den Farben schwarz/weiss/gelb gefunden. 


Dunkel erinnere ich mich, dass ich vor einiger Zeit mal an den Tagen der offenen Tür im Hexehüsli gezeigt habe, wie einfach und schnell diese Teile genäht werden können. Aus irgend einem Grunde sind diese schnellen Dreiecke dann in dem Körbchen in der hintersten Ecke meines Stoffschrankes verschwunden. Um dort ein trauriges Dasein zu fristen sind sie dann aber doch zu schade.
Also habe ich mich im Internet auf die Suche nach originellen Ideen mit diesen Blöcken gemacht. !Meine Güte, diese Fülle an Möglichkeiten!
Da gibt es Varianten von ganz einfach bis mehr als aufwändig oder kompliziert.
Ich habe mich für folgende Anordnung entschieden.


Und mein Wandbehang in diesem Muster sieht so aus.


Es blieben, wie meistens, noch ein paar Teile übrig. Und wer mich kennt, weiss schon was daraus entstanden ist. Klar ein Tischläufer.


Zuvor habe ich noch ein bisschen mit den wenigen Blöcken gespielt.

Sollten die beiden spitzigen Element gegeneinander..


oder von einander weg platziert werden?


Das ist nun mal Geschmacksache. Ich habe mich also entschieden und das ist das Ergebnis.


Eigentlich ist das nun auch ein UFO. Und das mir, die immer sagt, dass keine angefangenen Arbeiten rumliegen. Also ist eines klar, auch ich bin nicht perfekt. Und das ist doch gut so.

Gequiltet habe ich die schrägen Linien die sich aus den schnellen Dreiecken ergeben haben. Und das mit einem gelben Faden. So ist das Quilting auch im Rand gut sichtbar.


Und natürlich habe ich auch den Rand und die Einfassung im 45° Winkel gearbeitet.


Und als kleine Spielerei habe ich mit dem Fotoprogramm noch weitere Möglichkeiten mit anderen Farben erstellt.


Vielleicht ist das für die eine oder andere Besucherin meines Blog eine Anregung.

Herzlichst
Bea





Mittwoch, 6. Februar 2019

Fast wie neu

Mit meinem Mann ist fast alles möglich. Er ist ein Allrounder und er kann alles reparieren und, wie im folgenden Fall, auch fast neu machen.
Mein Stuhl im Nähzimmer ist schon ziemlich in die Jahre gekommen.


Die Sitzfläche hat ganz arg gelitten und es haben sich an den Kanten schon Löcher gebildet.


Der Rest war noch mehr als in Ordnung. Und so hat mein Mann den Stuhl demontiert und die Sitzfläche und die Rückenlehne neu bezogen.


Und das Ergebnis ist einfach sensationell.


Und sogar das Muster des neuen Stoffes hat er von Sitz und Rückenlehne auf einander abgestimmt.

Wer jetzt denkt, dass da einfach nur ein bisschen gebastelt wurde, der irrt.


Denn die Plastikteile wurden entfernt, der neue Stoff über die Polsterung gezogen und dann die Abdeckung wieder befestigt. Also, alles ganz perfekt und richtig fachmännisch.

Während mein Mann mit dem Überzug beschäftigt war habe ich bemerkt, dass die Rollen des Stuhls extrem verdreckt waren.


Mit Zange und Pinzette habe ich die vielen Fäden, die sich im Inneren der Rollen verfangen haben, entfernt. Eine mühsame Arbeit die sich aber voll gelohnt hat.


Nun sind die Rollen sauber und der Stuhl lässt sich wieder ganz mühelos von einer zur anderen Stelle bewegen.

Wieder mal hat es sich gezeigt, dass mein Mann und ich ein ziemlich gutes Team sind. Klar, er hat die Hauptarbeit geleistet und war für die Optik zuständig. Mein Einsatz war viel kleiner, für mich aber nicht weniger effektiv, denn nun bin ich auch auf meinem Bürostuhl wieder mobil.

Herzlichst
Bea







Donnerstag, 24. Januar 2019

Restenquilt

In der Quiltgruppe "Beluga" haben wir beschlossen im laufenden Jahr unsere vielen Stoffreste zu verarbeiten. Ob es ein Wandbehang oder eine Decke werden soll kann jede Quilterin selber entscheiden. Ich habe mich auf die Suche nach einer Idee gemacht. Die Wahl fiel mir sehr schwer. Und so hat mein Mann die Entscheidung getroffen. Es soll eine Decke mit einem ziemlich modernen Look werden. Ich werde viele meiner Quadrate von 5 x 5 cm verarbeiten die ich über Jahre aus laufend anfallenden Stoffresten zugeschnitten habe.
Zunächst muss ich mir die, aus meiner Sicht, geeigneten Stoffstücke raussuchen.


Unser neuer Kater Merlin hat mich dabei tatkräftig unterstützt.

Seine Schwester Arwen hat es sich derweil gemütlich gemacht und uns die Arbeit alleine machen lassen.


Wir haben die beiden ca. 8-jährigen Stubentiger kurz vor Weihnachten aus dem Tierheim geholt. Die etwas ausgefallenen Namen bekamen sie schon vom Vorbesitzer. Zunächst haben wir wirklich überlegt unseren neuen Mitbewohner andere Namen zu geben. Das wäre aber total falsch, denn die beiden Katzen reagieren sehr gut auf die Namen. So bleibt es also bei Merlin, unserem kleinen Zauberer, und Arwen, die unserer Prinzessin ist. Schon nach wenigen Tagen  hatten wir das Gefühl, dass die Beiden schon immer bei uns sind. Wir geniessen das gemeinsame Kuscheln und Schmusen.
Und so haben wie uns selber, und vielleicht auch den Katzen, ein Weihnachtsgeschenk gemacht, das uns hoffentlich ganz lange Freude bringen wird.

Herzlichst
Bea

P.S. Über die Entstehung der Restendecke werde ich natürlich weiter berichten.


Mittwoch, 16. Januar 2019

Stoff statt Plastik

Schon seit längerem habe ich immer wieder versucht Plastikabfall zu vermeiden. Gar nicht so einfach, denn die meisten Lebensmittel sind nun mal in diesem schrecklichen Material verpackt. In einem Lebensmittelgeschäft habe ich eine Kundin beobachten wie sie Früchte und Gemüse in selbst genähte Beutel aus Vorhangstoff gefüllt hat. "Eine sehr gute Idee" war mein erster Gedanke. Ich habe mir dann überlegt, dass ich solche Säckchen nähen möchte. Dann kamen mir Zweifel ob diese Verpackungen aus Tüll, Organza oder einem anderen transparenten Material auch stabil genug sind. Also habe ich mein Vorhaben wieder aufgegeben und statt dessen die Plastikbeutel einfach mehrfach verwendet. Plastik bleib aber Plastik, auch wenn man die Säckchen mehr als ein mal verwendet. Durch Zufall bin ich nun im Internet auf wunderschöne Gemüse- und Früchtebeutel gestossen.



Sofort habe ich mich in meinem Stoffschrank nach geeigneten Stoffen auf die Suche gemacht. Leider habe ich nicht die, nach meinem Geschmack, optimalen Stoffe gefunden. In unserem Hexehüsli aber haben wir ganz viele Stoffe mit Gemüse- und Früchtemotiven. Auch ein ideales Material für den transparenten Einsatz habe ich in unserer Bastelabteilung gefunden. Also habe ich mir die Anleitung ausgedruckt und die Stoffe für die überaus praktischen Beutel zugeschnitten und dann fleissig genäht.


Ich habe mir grössere und kleinere Beutel genäht. Im Alltag brauche ich für unseren 2 Personen-Haushalt nicht immer viel von einer Sorte Obst oder Gemüse.

Und dann fielen mir Stoff ins Auge die ich zu ganz originellen Beuteln für Backwaren verarbeiten wollte.


Und mal wieder habe ich fast kein Ende gefunden. Immer noch ein Stoff hat mich zum Nähen verleitet. Komm sei ehrlich, solche Säckchen kann man doch nie genug haben. Oder auch als kleines Mitbringsel für eine liebe Freundin sind sie doch eine blendende Idee.

Herzlichst
Bea

Ach ja, die Anleitung findest Du unter:




Samstag, 12. Januar 2019

Eiscafé

Nach den heftigen Schneefällen der letzten Tage können wir in unserem Garten ein Eiscafé der ganz besonderen Art eröffnen.


Auf den Stühlen liegen eisgekühlte "Sitzkissen" und auch der Tisch ist gut gekühlt gedeckt.

Nur denke ich, dass es bei einem Besuch in diesem Eiscafé auch ganz schnell auch "Eisfüsse" geben könnte. Also ist die Idee doch nicht ganz so gut.
Schön anzusehen aber sind unsere Gartenmöbel doch alleweil.

Herzlichst
Bea

Mittwoch, 9. Januar 2019

Halb-Halb

Diesen geschmackvollen Wandbehang habe ich irgendwann irgendwo im Internet gesehen.


Sofort war der Wunsch geboren dieses Werk nachzuarbeiten. Also habe ich Stoffe rausgesucht und Schablonen für die halben Kreise gezeichnet. Und dann....... ist das Ganze lange einfach liegen geblieben. Und nun habe ich mich doch noch an die Arbeit gemacht.


Ich habe Stoffe mit etwas kräftigeren Farben verarbeitet. Und die halben Kreise habe ich alle in hellgrau, grau und schwarz gehalten. 


Diese habe ich mit passendem Faden und einem Zickzackstich aufgenäht. Nach dem Wattieren habe ich mit der Nähmaschine die Formen nachgenäht und in die halben Kreise ein einfaches Quiltmuster genäht.
Und als krönender Abschluss erhielt der Wandbehang eine Einfassung mit einem bunten Schrägband in den Regenbogenfarben.



So habe ich doch noch ein paar persönliche Akzente in den Quilt gebracht und die bezaubernde Idee aus dem Internet nicht einfach 1:1 kopiert.

Herzlichst
Bea


Dienstag, 1. Januar 2019

"Katzentasche"

Unsere ganze Familie ist von Katzen fasziniert und begeistert. Und was liegt also näher, als eine "Katzentasche" zu nähen?


Die Grundidee ist, leider, nicht von mir. So was findet man im Internet. Und so habe ich mir die Silhouette einer Katze ausgesucht, auf Vliesofix gezeichnet, ausgeschnitten und auf den dafür bereit gelegten Stoff gebügelt.


Dabei war natürlich wichtig, dass sich der Schwanz der Katze im Träger fortsetzt.


Für die Träger habe ich ein Gurtband gewählt und auf die Vorderseite einen Streifen des Materials genäht, das ich auch für die Katze verwendet habe. Ich habe mich dabei für Kork entschieden, da dieser nicht ausfranst und sich problemlos nähen lässt.


Natürlich musste auch das Innenfutter zur Aussenseite der Tasche passen. Auch eine Innentasche darf nicht fehlen.


Für den Boden habe ich ein Kunstleder verwendet. Das lässt sich ganz einfach abwaschen und mir gefällt der Material- und Farbenmix ausnehmend gut. So ist meine persönliche "Katzentasche" entstanden.


Bei dieser Tasche, die ich meine Tochter zu Weihnachten geschenkt bekommen hat, habe ich auch eine eingesetzte Aussentasche angebracht.


Und auch ein Reissverschlussverschluss an der oberen Kante der Tasche ist sicher keine schlechte Idee. Der ganz spezielle Reissverschluss kommt hier perfekt zur Geltung.


Und natürlich darf auch hier der Taschenbaumler nicht fehlen.

Leider habe ich nur eine Tochter und so hat eine weitere "Katzentasche" keinen grossen Sinn gemacht.
Trotzdem hatte ich bei der Planung und Herstellung der beiden Tasche sehr viel Spass.

Liebe Taschennäherinnen, diese Idee ist doch optimal um einer Dame mit einer Vorliebe für Katzen eine grosse Freude zu machen.

Herzlichst
Bea









Dienstag, 25. Dezember 2018

teure Geburtstagstorte

Schon im Sommer haben wir eine Einladung zu einem 80. Geburtstag bekommen. Was schenkt man einer lieben, älteren Dame? Sie hat alles was sie braucht - so die Antwort auf diese Frage an ihre Familie. Da ein grosses Fest veranstaltet wurde, haben wir uns entschlossen dem Geburtstagskind Bares zu schenken. Als kreative Familie war uns die Übergabe einiger Geldscheine in einem Umschlag einfach zu profan. Und so haben wir diese originelle Torte gebastelt.


Die Vorlage dafür haben wir im Internet gefunden, ausgedruckt, ausgeschnitten und auf eine Karte geklebt. 
Für die Kerzen haben wir Geldscheine über einen Zahnstocher gewickelt.


Das Ganze wurde schliesslich mit einem Streifen von nonpermaneten Klebestreifen fixiert.


Aus rotem und gelben Fotokarton hat mein Mann, mit viel Geduld, die Flammen der Kerzen ausgeschnitten und zusammengeklebt.


Oben am aufgerollten Geldschein guckte noch ein Stück des Zahnstochers heraus.


Und so konnten die Flammen problemlos angeklebt werden.

Nun noch diese "Kerzen" an die Torte geklebt und schon ist eine ganz persönliche und einzigartige Geburtstagstorte entstanden. 


Die Jubilarin hat sich, zusammen mit der ganzen Geburtstagsgesellschaft, riesig über das Geschenkt gefreut und amüsiert.
Und das ist doch auch der Zweck eines Geschenks.

Herzlichst
Bea





Dienstag, 18. Dezember 2018

nette Kleinigkeiten

Da ich meinen Mädels unserer Quiltgruppen ein kleines Geschenk zu Weihnachten machen möchte, habe ich, in weiser Voraussicht, schon seit Monaten, leere Fadenspulen gesammelt.
Und solche originelle Schlüsselanhänger oder Taschenbaumler daraus gebastelt.


Einige dieser Teile sind ganz speziell für eine ausgesuchte Quiltfreundin bestimmt, andere habe ich einfach nach meinem eigenen Farbensinn gestaltet. So kann sich jede Dame ihren persönlichen Favoriten auswählen.


Zuerst habe ich auf die leeren Fadenspulen eine Lage dünnes Volumenvlies geklebt und darauf einen Stoffstreifen gewickelt. 


Um das Ganze etwas zu fixieren habe ich ein Stück Faden in der gleichen Farbe wie der Stoff, oder auch in einer Kontrastfarbe, darum gewickelt.
Um noch etwas Eleganz in die Schlüsselanhänger zu bringen habe ich zusätzlich ein paar Perlen aufgenäht.
Und so sah dabei mein Arbeitstisch aus.


Das kreative Chaos hat sich aber auf jeden Fall gelohnt.
Und wenn meine Quiltfreundinnen an ihren kleinen Geschenken nur halb so viel Freude  haben wie ich Spass hatte bei deren Herstellung, ist alles mehr als gut.


Herzlichst
Bea





Samstag, 15. Dezember 2018

Weihnachtskarten 2018

Nun sind meine Weihnachtskarten verschickt.


Ich habe im Internet nach Ideen für meine neuesten Weihnachtskarten gesucht und auch ganz tolle Ideen gefunden. In unserem Geschäft haben wir einen sehr grossen Vorrat an relativ kleinen Knöpfen in unterschiedlichen Farben. Und so war mein Plan von diesen Knöpfen wenigstens ein paar zu verwenden. Und schon war meine Suche massiv eingeschränkt. Die folgenden beiden Ideen habe ich gefunden und als machbar eingestuft.



Ich habe zwar keine Probleme mit dem Zeichnen von Rundungen. Und doch habe ich schnell gemerkt, dass es bei dieser Art von Weihnachtskarten viel Ausschuss geben würde. Zumal ich ja jede Karte von Hand zeichnen und nicht einfach eine Vorlage immer wieder kopieren wollte.
Also habe ich mit verschiedenen neuen Formen experimentiert und habe mich dann schlussendlich für die oben schon gezeigten Tannenbäume entschieden.

Dazu habe ich mir eine Kartonschablone angefertigt und mit schwarzem Filzstift diese Grundform auf die Karten gezeichnet.


Mit einer Schablone, auf der verschieden grosse runde Formen zu finden sind, habe ich den Tannenbaum mit Kreisen ausgefüllt. Nun das Ganze noch mit dem Rollmesser und einer Klinge mit Wellenschnitt ausschneiden.


In diese habe ich dann die Knöpfe geklebt.


In die kleineren Kreise noch glitzernde Strasssteine und als kleines Extra an die Baumspitze einen glänzenden Stern geklebt - und schon sind meine ganz persönlichen Weihnachtskarten fast fertig.
Diese Karten mit den "Knopf-Tannenbäumen" habe ich auf  eine etwas grössere Doppelkarte geklebt. Nicht immer nur mittig sondern auch mal näher an den einen oder anderen Rand.


Auch bei dieser Arbeit habe ich mir viele Gedanken gemacht welche Farbkombination für welche Freundin passend sein könnte.





Und so konnte ich Weihnachtskarten verschicken die aus einer eigenen Idee entstanden sind und bei deren Herstellung ich viel Liebe und gute Wünsche mit einfliessen liess.





Ich hoffe nun, dass die Karten den Empfängern Freude machen und natürlich freue ich mich, wenn ich mit meinen Kreationen auch andere kreative Menschen anregen kann ihre Weihnachtskarten selber zu basteln.



Ich wünsche allen Besuchern meines Blogs frohe Festtage.

Herzlichst
Bea