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Samstag, 1. Juni 2019

Hexagontaschen

Mit der Quiltgruppe "Beluga" haben wir, unter der Anleitung von Ursi, wunderschöne Hexagontasche genäht.


Ich habe mich entschieden nur ein etwas grösseres Necessaire zu nähen. Die Handarbeit war jedoch dieselbe. Zunächst mussten Hexagon-Blüten genäht werden um diese dann, nach einem bestimmten Schema, zum Aussenteil der Tasche zusammen zu nähen.

Im Gegensatz zum Original wollte ich am oberen Rand als Abschluss die Zacken der Sechsecke stehen lassen. Also musste eine Idee her wie das zu bewerkstelligen ist. Nach einigem Nachdenken war die Lösung für mich klar.


Ich habe an die Innenkante eine Reihe Hexagons genäht und darunter das Innenfutter gelegt und die Sechsecke dann von Hand am Innenfutter festgenäht.


Und als kleines, leider nur beim genaueren Hinschauen sichtbares, Highlight habe ich einen Rio-Reissverschluss eingenäht. Und der ganz ausgefallene Schieber ist i-Tüpfelchen.
Also ich bin mit dem Ergebnis sehr glücklich.

Genau wie meine Quiltfreundinnen mit Ihren schicken Taschen.

 Diese Tasche ist nicht ganz fertig geworden. Und doch sieht man wie einzigartig sie ist.



Auch an dieser zauberhaften Tasche muss noch ein bisschen weitergenäht werden.

Im Gegensatz zu diesem exquisiten Exemplar. 

An den Kanten der Taschenklappe wurden ebenfalls die Zacken der Sechsecke betont.

Auch diese Tasche ist doch ein Hingucker.

Durch die Klappe wird die Tasche diebstahlsicher.

Und auch wenn viel Arbeit in den neuesten Werken der "Beluga-Quilterinnen" steckt, so haben wir Alle ganz viel Freude an den Taschen und sind auch ein bisschen stolz, dass wir die, nicht immer ganz einfache Aufgabe, gemeistert haben.

Herzlichst
Bea






Dienstag, 12. März 2019

Sashiko-Täschchen

In einem der letzten Beiträge habe ich ja berichtet, dass ich eine Transport-Tasche für meine Sashiko-Quiltmaschine genäht habe. Alle Taschen-Näherinnen wissen, dass es bei solchen Projekten immer Reste gibt. So auch dieses Mal bei mir.
Also habe ich die übrig gebliebenen Stoffteile zusammengenäht und daraus ein Täschchen gezaubert.


Natürlich wurde auch der letzte "Fadenspulen-Block" noch sinnvoll verwertet.

Auf die Rückseite habe ich ein Monogramm in Kupferfolie genäht.


Dieses Monogramm habe ich vor mindestens 20 Jahren auf einem Flohmarkt gekauft und immer bei meinen Stofflabels aufbewahrt. 
Und nun war die Zeit und Gelegenheit gekommen, das Folienteil einzusetzen.


Um das Ganze etwas zu schützen habe ich es unter ein passend grosses Stück Plastik-Folie gelegt und diese dann aufgenäht. So kann dem "kostbaren" Teil nichts passieren.
In diesem Täschchen werde ich die kleinen Utensilien der Sashiko-Quiltmaschine verstauen.

Und schon ist wieder etwas mehr Ordnung auf meinem Nähtisch.

Herzlichst
Bea



Freitag, 8. März 2019

Log Cabin with a Twist

Bei meiner Aufräumaktion in meinem Stoffschrank habe ich unter anderem auch Blöcke in der Technik " Blockhausspirale" oder "Log Cabin with a Twist" gefunden.


Diese habe ich vor mindestens 20 Jahren genäht. Was ich daraus machen wollte weiss ich beim besten Willen nicht mehr. Eines ist mir aber klar. Zum Wegschmeissen sind die Blöcke nun wirklich zu schade. Und da es 16 Blöcke sind, war die Idee für eine Tasche in der Windmühlen-Technik sehr schnell geboren.

Und hier ist das Resultat.



Wie man sehen kann habe ich mich für ein pinkfarbenes Innenfutter entschieden. Ich finde, dass die Tasche so noch etwas "Pfiff" bekommt.
Und auch die Träger sind in pink, allerdings habe ich dafür eine fingerdicke Kordel verwendet. Passt doch ganz gut!?


An die Enden der Kordel habe ich Schmucktulpen geklebt. Diese sind ein kleines Highlight und so kann die Kordel auch nicht ausfransen.

Mir gefällt nach wie vor an den Blöcken, dass beim Zusammennähen so zauberhafte Spiralen entstehen. 


Also mal wieder was Altes zum neuen Leben erweckt. Gar kein schlechtes Gefühl.
Und meiner Nachbarin hat die Tasche so gut gefallen, dass ich sie ihr spontan geschenkt habe. Ihr Freude hat mich für die viele Arbeit mehr als grosszügig belohnt.

Herzlichst
Bea




Dienstag, 26. Februar 2019

Sashiko-Tasche

Mit den Mädels der Quilthexen habe wir einen Abend lang Blöcke mit dem Thema "Fadenspulen" genäht. Ich habe mir die Vorlagen mit dem EQ 5 gezeichnet und dann auf Stickvlies kopiert.


Nach einigen Überlegungen habe ich mich entschlossen mit den bezaubernden Fadenspulen eine Hülle für meine Sashiko-Quiltmaschine zu nähen. Aber nein, keine Hülle, sondern eher eine Tasche! Denn meine Maschine wird immer mal wieder hin und her getragen und auch vom Hexehüsli nach Hause transportiert. Die Fadenspulen sollen diese Tasche verzieren und ihr ein ganz spezielles Erscheinungsbild  geben.


Wie gross muss die Tasche sein? Und welche Masse brauche ich um das Material zu zuschneiden?
Gar nicht so einfach das nur so in "die Luft" zu bestimmen.
Also habe ich alle Masse der Maschine notiert, mir viele Gedanken gemacht und schliesslich aus Papier ein Muster genäht. Im Nachhinein muss ich sagen, das war eine sehr gute Entscheidung. Denn so konnte ich noch kleine Änderungen vornehmen ohne Material unnötig zu zerschneiden um dann festzustellen, dass hier und da was nicht ganz passt.

Da die Tasche doch ziemlich gross werden musste, war das Arbeiten daran nicht immer problemlos.
Und doch habe ich es geschafft.

Hier ist sie nun also.


Der obere Teil besteht aus Stoff, den ich mit einem Volumenvlies wattiert und anschliessend mit der  Sashiko-Quiltmaschine in weichen Linien gequiltet habe.
Den unteren Teil habe ich aus Kunstleder gearbeitet.
Und meine grösseren, vorab genähten, "Fadenspulen" habe ich seitlich jeweils aufgenäht.


Die kleineren Blöcke habe ich zu Reihen zusammen gesetzt und an der oberen Taschenseite links und rechts des Reissverschlusses platziert.


Dafür habe ich mal wieder meinen Lieblingsstich der Brother Nähmaschine eingesetzt.

Da die Sashiko-Maschine ziemlich schwer ist, hat mein Mann einen Holzboden in die Tasche eingearbeitet.


Die vier Schrauben dienen gleichzeitig zur Befestigung der Schienen, die ich mir gewünscht habe.


Denn meine Quiltmaschine wird, wie oben schon erwähnt, ob hin und her geschoben und durch diese Schienen leidet das Material des Taschenbodens nicht.



Auf das Innenfutter wurde noch eine Tasche aufgenäht um den Fussanlasser der Maschine zu verstauen.

Kaum war die Tasche fertig genäht wurde sie auch schon eingeweiht. Nein, nicht durch die Quiltmaschine sondern von unserem Kater Merlin, der sie als Schlafplatz adoptiert hat.


Diese Reaktion lässt mich nun überlegen, ob ich eine Tasche in dieser Grösse, natürlich ohne grosse Verzierungen und Reissverschluss, auch als Kuschelhöhle für unsere Katzen nähen sollte.
Mal schauen, wann ich diese Idee umsetze.

Herzlichst
Bea







Dienstag, 1. Januar 2019

"Katzentasche"

Unsere ganze Familie ist von Katzen fasziniert und begeistert. Und was liegt also näher, als eine "Katzentasche" zu nähen?


Die Grundidee ist, leider, nicht von mir. So was findet man im Internet. Und so habe ich mir die Silhouette einer Katze ausgesucht, auf Vliesofix gezeichnet, ausgeschnitten und auf den dafür bereit gelegten Stoff gebügelt.


Dabei war natürlich wichtig, dass sich der Schwanz der Katze im Träger fortsetzt.


Für die Träger habe ich ein Gurtband gewählt und auf die Vorderseite einen Streifen des Materials genäht, das ich auch für die Katze verwendet habe. Ich habe mich dabei für Kork entschieden, da dieser nicht ausfranst und sich problemlos nähen lässt.


Natürlich musste auch das Innenfutter zur Aussenseite der Tasche passen. Auch eine Innentasche darf nicht fehlen.


Für den Boden habe ich ein Kunstleder verwendet. Das lässt sich ganz einfach abwaschen und mir gefällt der Material- und Farbenmix ausnehmend gut. So ist meine persönliche "Katzentasche" entstanden.


Bei dieser Tasche, die ich meine Tochter zu Weihnachten geschenkt bekommen hat, habe ich auch eine eingesetzte Aussentasche angebracht.


Und auch ein Reissverschlussverschluss an der oberen Kante der Tasche ist sicher keine schlechte Idee. Der ganz spezielle Reissverschluss kommt hier perfekt zur Geltung.


Und natürlich darf auch hier der Taschenbaumler nicht fehlen.

Leider habe ich nur eine Tochter und so hat eine weitere "Katzentasche" keinen grossen Sinn gemacht.
Trotzdem hatte ich bei der Planung und Herstellung der beiden Tasche sehr viel Spass.

Liebe Taschennäherinnen, diese Idee ist doch optimal um einer Dame mit einer Vorliebe für Katzen eine grosse Freude zu machen.

Herzlichst
Bea









Montag, 1. Oktober 2018

Klip-Klap Handtasche

Vielleicht kennt ihr diesen tollen Verschluss schon. Bei uns im Hexehüsli heisst der Verschluss "Klip-Klap" da beim öffnen und schliessen genau dieses Geräusch ertönt. Und schon mehr als ein Mal haben wir eine Kurs angeboten um mit dem Klip-Klap-Verschluss eine Toilettentasche zu nähen.


Und dann hatte unsere Tochter den Einfall mit dem originellen wie praktischen Verschluss eine Handtasche zu nähen.
Mein Mann war sofort begeistert von der bestechenden Idee. Er hat geplant und gezeichnet um etwas ganz besonderes zu entwerfen. Und dann kam ich ins Spiel und ich habe seine Vorstellungen umgesetzt.


Zugegeben, die Farbe ist nicht jedermans Sache. Die Ösen sind aber der Hit. Unsere Kundinnen sind begeistert. Und so haben wir einen Kurs ausgeschrieben in dem man so eine schicke und trendige Handtasche selber nähen kann.

Oder man entscheidet sich für eine etwas neutraler Ausgabe.


Am Freitag, 26. Oktober 2018 ist es soweit. Man glaubt es kaum, an nur einem Nachmittag ist so eine Klip-Klap-Handtasche, oder wahlweise auch ein Necessaire, genäht. Einzige Voraussetzung, man muss vorab bei uns im Geschäft das Material aussuchen, damit wir alle benötigten Teile zuschneiden können.
Also, worauf wartet ihr noch. Hier kann man sich anmelden.

Herzlichst
Bea



Freitag, 28. Oktober 2016

Ursis Körbchen

Beim vergangenen Treffen der Beluga-Quilter haben wir, unter der Anleitung von Ursi, bezaubernde Körbchen genäht.

So unterschiedlich wie wir Frauen sind, so verschieden sind auch die Körbchen ausgefallen.


Dieses reizende Körbchen passt mit dem lustigen Kürbis-Stoff optimal in die aktuelle Jahreszeit.

Auch das folgende Teil kann in der Herbstzeit als Apfelkorb verwendet werden.



Dieses Exemplar kann ich mir sehr gut in einer Landhausküche vorstellen. Der karierte Stoff hat seine eigene tolle Wirkung.

Auch dieses Körbchen kann ganz individuell eingesetzt werden. Die Stoffkombination ist so harmonisch, dass das Körbchen überall passt.


Das nächste Körbchen ist geradezu prädestiniert um einem neuen Erdenbürger als Geschenk überreicht zu werden. Darin kann die junge Mutter die Pflegeprodukte für die tägliche Pflege ihres Babys ordentlich versorgen und transportieren.


Kein Zweifel bleibt wo dieses Utensilo seinen Platz finden wird.


Mit dem Aussenstoff, auf dem Quilterinnen mit ihren Werken abgebildet sind, ist doch ganz klar, dass dieses farbenfrohe Körbchen im Nähzimmer zum Einsatz kommt.

Nebst tollen Stoffen wurde für die hübschen Körbchen aber auch Kork verarbeitet. Da dieser wasserabweisend ist kann das Körbchen auch problemlos in der Küche oder im Bad seine Verwendung finden.


Und sogar Kunstleder kam zum Einsatz. Mit diesem Material bekommt so ein Körbchen eine ganz anderer Note. Da spielt viel Eleganz mit und so sind die Möglichkeiten zum Gebrauch dieses speziellen Körbchens beinahe unbegrenzt.



Nochmals vielen herzlichen Dank an Ursi für die fachkundige Unterrichtung und an Cili für die kulinarische Verpflegung. Es war mal wieder ein toller Tag mit den Beluga-Quilter. Auch wenn das Treffen ganz anders als geplant verlief. Wir Quilterinnen sind ja so flexibel.

Herzlichst
Bea




Montag, 17. Oktober 2016

Neu Handy-Hüllen

Unser Nachbar muss als erfolgreicher Geschäftsmann sein Handy stets griffbereit haben. Dafür hat er sich im Fachhandel eine Handy-Hülle gekauft.
Bis hierher klingt alles super. 
Leider ist die Qualität, der nicht wirklich günstigen Handy-Hülle, alles andere als optimal.


Schon nach kurzer Zeit zeigt die Hülle Gebrauchsspuren der groben Art. Unser Nachbar hat sich mit den einfachsten Mitteln geholfen.


Nur diese Notlösung kann doch nicht von Dauer sein. Und deshalb habe ich den Auftrag erhalten so eine, an sich ganz praktische, Handy-Hülle anzufertigen.
Ach wie ich solche Herausforderungen liebe. Und so sind drei schwarzen Modell für den eleganten Herrn entstanden.


Auf der Rückseite natürlich wieder die begehrte Gürtelschlaufe mit der die Handy-Hülle am Hosengürtel befestigt werden kann.

Nach dem ersten Versuch habe ich schnell gemerkt, dass die Hüllen in kurzer Zeit genäht sind.
Und so sind noch folgende, farbliche Varianten entstanden.
Eine dieser Hüllen mit der klassichen Farbkombination schwarz und rot hat auch bereits eine neue Besitzerin gefunden.

Und bei dieser Ausführung konnte ich einfach nicht widerstehen und habe die Hülle für mein eigenes Handy in  Gebrauch genommen.

Es bleiben aber noch genug Hüllen in weiteren tollen Farbkombinationen übrig.
Sei dies für den Verkauf oder als Inspiration für "Selbernäherinnen"




Wie man sieht kann es also ganz schnell passieren, dass man  spontan in die Produktion von Handy-Hüllen reinrutscht. 
Ich bin gerne dabei, denn die ganze Sache ist genau nach meinem Geschmack. Es braucht etwas Geschick, viel Kreativität und auch ein bisschen Zeit.
Leider stehen mir nicht von allen drei Faktoren unbegrenzte Mengen zur Verfügung.
Hauptsache ist aber doch der Spass.

Herzlichst
Bea