Montag, 8. Juli 2019

Papierkörbe

Bei einem grossen Lebensmitteldiscounter werden ja auch Blumen verkauft. Irgendwann habe ich mal bemerkt, dass die schwarzen Plastikeimer entsorgt werden. Also habe ich eine Verkäuferin gefragt, ob ich ein paar der Eimer mitnehmen darf. Kein Problem. Und aus solchen Kübeln habe ich Papierkörbe für mein neues Arbeitszimmer und mein Büro gebastelt.
Für mein Nähzimmer darf es schon was Besonderes sein.


Mit viel Liebe zum Detail habe ich eine kleine Sunbonnet-Sue vorbereitet um diese dann auf die Stoffummantelung des Papierkorbes zu kleben.

Für das Büro habe ich mich für eine ganz einfache Variante entschieden.


Dafür spielt hier der verwendete Stoff die Hauptrolle. Denn auch die Vorhänge im Büro habe ich aus dem originellen Stoff genäht, der doch einfach perfekt in ein Zimmer mit Pult, Computer und vielem Schreibzeugs passt.


Was es mit der breiten Spitzenborte auf sich hat? Da musste ich etwas kreativ sein, denn ich bin ja sooo gescheit und habe den Stoff in der fertigen Länge der Vorhänge zugeschnitten. Die Zugaben für den oberen und unteren Saum habe ich glatt vergessen. Und somit waren die Vorhänge doch um mehrere Zentimeter zu kurz. 


Da fiel mir diese breite Spitzenborte in die Hände. Sofort wusste ich: das ist die Lösung. Und nun bin ich der Überzeugung, dass es so kommen musste.

Herzlichst
Bea





Dienstag, 2. Juli 2019

Dresdner-Girls

Vor etwas mehr als einem Monat habe ich hier meine Decke mit den Dresdner-Platten gezeigt. Es sind noch ein paar Teile übrig geblieben und daraus habe ich diese speziellen Girls gezaubert.


Das Ganze habe ich auf einen Keilrahmen gespannt. So braucht es keine Einfassung und die kleinen Bilder lassen sich problemlos an der Wand aufhängen.


Apropos Einfassung. Um doch noch einen speziellen Abschluss zu gestalten habe ich an die Kanten eine Spitzenbordüre geklebt.


Ich finde, dass diese schmale Spitze das Ganze optimal abrundet.

Natürlich kann so ein Dresdner-Girl auch aus speziell ausgesuchten Stoffen genäht werden.

Also dann, ran an die Stoffkiste.

Herzlichst 
Bea



Montag, 17. Juni 2019

Fortsetzung

Wie versprochen präsentiere ich hier nun die Arbeiten mit Jelly-Rolls die meine Mitstreiterinnen der Quilthexen genäht haben.

Claudia hat eine ganz besondere Technik angewandt.


Dieses Muster lässt sich auch mit Streifenresten ausführen oder es können auch schmale Streifen verarbeitet werden. Uns allen hat Claudia's Werk sehr gut gefallen. Und wer weiss, vielleicht wendet die eine oder andere Freundin diese Technik auch mal an.

Ursi hat mit Jelly-Rolls in ihren Lieblingsfarben eine Decke angefangen die in einem Stück genäht werden kann. Die farblich abgesetzten schmalen Streifen bilden nicht nur einen schmückenden Effekt sondern lockern das traditionelle Blockhaus-Muster einzigartig auf.


Diese Art eine Decke zu nähen setzt allerdings absolut exaktes Zuschneiden und Nähen voraus. Denn sonst verliert die Decke ihre Form. Ich bin mir sicher, Ursi hat alles im Griff.

Auch Margrit hat sich an ein grösseres Projekt gewagt. Der Überzug ihrer Wippe vom Schweden ist schon etwas ausgebleicht und abgenutzt. Also hat Margrit die Gelegenheit genutzt und aus den Jelly-Rolls eine neue Sitz- resp. Liegeunterlage genäht.


Gut, die Arbeit ist nicht ganz fertig geworden. Die Stoffe mit den belebenden Farben lassen sicher schon erahnen wie toll die Wippe in den kommenden Sommertage zum verweilen einladen wird.

Die geselligen Stunden mit den Quilthexen verfliegen leider immer viel zu schnell.
Bald treffen wir uns zu einem feinen Essen und um unsere Gruppenaktivitäten der kommenden Monate zu planen und zu besprechen.

Also wird es auf meinem Blog sicher auch weiterhin interessante und kreative  Beiträge geben.

Herzlichst
Bea



Mittwoch, 12. Juni 2019

Jelly-Rolls mit den Quilthexen

Für unser letzten Treffen haben wir Frauen der Quilthexen das Thema "Jelly-Rolls" festgelegt. Da gibt es ja unendlich viele Möglichkeiten die praktischen Stoffstreifen zu verarbeiten.

Ich habe mich für die bewährte "Lasagne"-Technik entschieden.


Im Netz habe ich irgendwann und irgendwo mal einen Quilt mit Katzensilhouetten gesehen. Und diese Idee ging mir buchstäblich nicht mehr aus dem Sinn. Wo würden so reizende Umrisse von Katzen denn besser passen als auch einem Hintergrund mit der mit Jelly-Rolls gestaltet wurde?! Also habe ich im Internet originelle Zeichnungen von Katzen gesucht, diese auf Vliesofix gezeichnet und auf schwarzen Stoff gebügelt, ausgeschnitten und die Katzen schlussendlich auf den Hintergrund gebügelt. Mit einem schmalen Zickzackstich habe ich die "Miezen" aufgenäht und nach dem Wattieren den Formen nach gequiltet.
Der orange farbige Rand  rundet das Ganze perfekt ab.
Der Wandbehang sollte nicht allzu gross werden. So habe ich seitlich ca. 30 cm weggeschnitten und aus diesem Reststück noch einen schmal Behang kreiert.


Und wer mich, auch nur ein bisschen, kennt weiss, dass auch ein passender Tischläufer her musste.


Das Nähen mit meinen Mädels hat einfach wieder Spass gemacht. Denn nicht nur das Arbeiten steht bei unseren Treffen im Mittelpunkt. Auch das gemütliche Beisammensein und das Austauschen von Erlebnissen, Problemen und lustigen Begebenheiten kommt nie zu kurz.

Was meine Quiltfreundinnen unter dem Thema "Jelly-Rolls" umgesetzt haben zeige ich demnächst hier.
Es lohnt sich mal wieder reinzuschauen.

Herzlichst
Bea





Samstag, 1. Juni 2019

Hexagontaschen

Mit der Quiltgruppe "Beluga" haben wir, unter der Anleitung von Ursi, wunderschöne Hexagontasche genäht.


Ich habe mich entschieden nur ein etwas grösseres Necessaire zu nähen. Die Handarbeit war jedoch dieselbe. Zunächst mussten Hexagon-Blüten genäht werden um diese dann, nach einem bestimmten Schema, zum Aussenteil der Tasche zusammen zu nähen.

Im Gegensatz zum Original wollte ich am oberen Rand als Abschluss die Zacken der Sechsecke stehen lassen. Also musste eine Idee her wie das zu bewerkstelligen ist. Nach einigem Nachdenken war die Lösung für mich klar.


Ich habe an die Innenkante eine Reihe Hexagons genäht und darunter das Innenfutter gelegt und die Sechsecke dann von Hand am Innenfutter festgenäht.


Und als kleines, leider nur beim genaueren Hinschauen sichtbares, Highlight habe ich einen Rio-Reissverschluss eingenäht. Und der ganz ausgefallene Schieber ist i-Tüpfelchen.
Also ich bin mit dem Ergebnis sehr glücklich.

Genau wie meine Quiltfreundinnen mit Ihren schicken Taschen.

 Diese Tasche ist nicht ganz fertig geworden. Und doch sieht man wie einzigartig sie ist.



Auch an dieser zauberhaften Tasche muss noch ein bisschen weitergenäht werden.

Im Gegensatz zu diesem exquisiten Exemplar. 

An den Kanten der Taschenklappe wurden ebenfalls die Zacken der Sechsecke betont.

Auch diese Tasche ist doch ein Hingucker.

Durch die Klappe wird die Tasche diebstahlsicher.

Und auch wenn viel Arbeit in den neuesten Werken der "Beluga-Quilterinnen" steckt, so haben wir Alle ganz viel Freude an den Taschen und sind auch ein bisschen stolz, dass wir die, nicht immer ganz einfache Aufgabe, gemeistert haben.

Herzlichst
Bea






Sonntag, 26. Mai 2019

Die Decke mit den Dresdnerplatten

ist nun auch gequiltet. Eigentlich ist sie weniger gequiltet als bestickt. Das dann aber mit einem Quiltmuster. Und wie ich finde, ist dieses absolut passend.
Mein Mann hat diese Arbeit übernommen. Und dafür bin ich ihm sehr dankbar. Denn so eine grosse Decke passgenau unter der Stickmaschine zu platzieren geht nicht ohne Anstrengungen. 


Man bemerkt vielleicht nicht sofort, dass für das Sticken ein Faden mit einem zarten Farbverlauf  ausgeführt wurde. 


In Natura sieht das sehr hübsch aus und die Farben des Fadens passen bezaubernd zu den verarbeiteten Stoffen.

Alles in Allem ist die Decke ein Träumchen.


Dazu ist sie gross genug um als Tagesdecke ein Kingsize-Bett den Tag über zu verschönern.

Ich freue mich über meine neueste Decke. Auch wenn meine Familie sich fragt wie viele Exemplare ich denn noch nähen möchte. Ja ich weiss, ich habe wohl an die 100 Decken zu Hause und in unserem Quiltgeschäft. Hat da jemand mal gesagt, dass Patchwork wie ein Virus ist?

Herzlichst
Bea

Dienstag, 21. Mai 2019

Decke aus Resten Vol. 2

So, nun ist es geschafft. Die eine Restendecke ist fertig.


In die weissen Stoffdreiecke habe ich Blätter gequiltet.


Ich fand, dass so das Thema "Blüten" ganz optimal abgerundet wird.

Und auch die Rückseite der Decke kann sich sehen lassen. Passt sie doch so grandios zu den bunten Stoffen der Vorderseite.


Und nun geht es an die nächste Restendecke. Denn wie schon eingangs erwähnt ist das nur ein Exemplar das ich aus Reststreifen (oder heisst es Streifenresten?)  genäht habe.

Also, falls Du Interesse hast gibt es bald mehr Ideen hier auf meinem Blog.

Herzlichst
Bea



Montag, 13. Mai 2019

Decke mit Dresdnerplatten

Während ich die eben gezeigte Decke mit meiner Quiltmaschine bearbeite zeige ich schon mal eine weitere Decke mit den Stoffresten aus der Box in meinem Stoffschrank. 
 Durch die relativ schmale Breite der vielen Streifen war die Wahl der Blöcke doch etwas eingeschränkt. Eine Herausforderung die ich liebe. Denn einfach kann ja jeder.
Und so habe ich Dresdner-Platten-Blöcke genäht.


Obwohl ich das Muster wirklich kenne, habe ich den Aufwand total unterschätzt. Bis nur alle Streifen in der entsprechenden Länge zugeschnitten und die Spitzen abgenäht waren habe ich unerwartet viel Zeit gebraucht.
Die fertigen Dresdner-Platten habe ich jeweils mit einem schmalen Zickzack-Stich und durchsichtigen Faden auf ein weisses Stoffquadrat angenäht. Die gelben Mittelteile sind mit passendem Faden und einem Geradstich aufgenäht. An den fertigen Block habe ich einen schmalen Rand aus dem grünlichen Stoff genäht.
Um die Decke doch noch relativ zügig fertig zu stellen habe ich mich entschlossen zwischen die Dresdner-Blöcke einfarbige Blöcke zu nähen. Diese habe ich vorab mit Streifen des geblumten Stoff eingerahmt.
Und dann habe ich die Blöcke immer abwechslungsweise zusammen genäht, was dann so aussieht.


In die weissen Zwischenblöcke werde ich mit der Stickmaschine ein Quiltmuster sticken. Vielleicht übernimmt auch mein Mann diese Arbeit. Wir werden sehen.

Und wie so oft, waren von den vorbereiteten Teile für die Dresdnerplatte noch einige übrig geblieben.
Daraus habe ich noch zur Decke passende Kissen gefertigt.


In die Mitte habe ich farblich passende gehäkelte Blumen genäht.


Und noch immer sind vorgefertigte Dresdner-Teile übrig. Auch diese werden demnächst verarbeitet. Die Idee ist in meinem Kopf und die, von meinem Mann gezeichnete, Vorlage liegt auf meinem Nähtisch. Sobald ich wieder etwas mehr Zeit für mich habe wird mein Vorhaben umgesetzt.

Herzlichst
Bea



Samstag, 4. Mai 2019

Decke aus Resten Vol. 1

Wie schon hier berichtet habe ich in meinem Stoffschrank überzähliges Material eines Workshops gefunden. Die Twist-Blöcke habe ich ja schon sinnvoll verarbeitet. Doch es waren auch einige, nein ziemlich viele, zugeschnittene Streifen in der Box. 


Auch die sollten verwertet werden. Und so habe ich Streifenbänder genäht und daraus mit einem 45° Lineal Dreiecke zugeschnitten.


Um Quadrate zu erzielen habe ich Dreiecke aus einem weissen Stoff in der selben Technik zugeschnitten und diese mit den Streifenteilen zusammengenäht.


Mir schwebte da eine ganz bestimmte Anordnung der Blöcke vor.
Und so habe ich auf weissen Stoff Blüten appliziert.


Für das Aufnähen habe ich immer den passenden Faden des Innenkreises gewählt.

Und die beiden unterschiedlichen Blöcke habe ich schlussendlich zu folgenden Top zusammengesetzt.


Für den Rand habe ich den pinkfarbenen Stoff gewählt. Die Decke verliert etwas an Neutralität, denn der "süsse" Stoff hat die Arbeit  sofort in eine Decke für ein Mädchen verwandelt.
Das ist weiter kein Problem, denn von den vielen Streifen ist noch jede Menge übrig, so dass ich noch eine weitere Decke nähen kann, die dann etwas weniger mädchenhaft werden soll.

Nun muss ich nur noch in die weissen Dreiecke ein Muster quilten und die Einfassung anbringen.
Und davon berichte ich später.

Bis ganz bald (so hoffe ich wenigstens).
Herzlichst
Bea




Donnerstag, 25. April 2019

Wäscheklammerbeutel

Jede Hausfrau braucht doch einen Beutel oder einen Behälter für die Wäscheklammern. Da ich jetzt, im Frühling, unsere Wäsche auf der gedeckten Terrasse aufhänge und im Sommer meinen Wäscheständer im Garten steht, brauche ich gleich zwei der praktischen Teile für die Wäscheklammern. Und als kreative Näherin darf es natürlich nicht eine Plastiktasche sein. So habe ich also zwei neue Beutel für die Wäscheklammern genäht.


In der Technik "freies Nähen" habe ich eine Wäscheleine und diverse Wäschestücke aufgenäht.


Die Wiese habe ich mit meinem Lieblingsstich der Brother-Nähmaschine angedeutet.


Auf das weisse Tuch habe ich vorab einen Streifen eines Zierbandes genäht. Und ganz wie an meinem eigenen Waschtag habe ich ganz unterschiedlich farbige Wäscheklammern eingesetzt.

Und nun das Ganze noch in anderen Farben.


In der selben Technik wie oben beschrieben sind auch hier die Kleidungsstücke aufgenäht.


Auf dieser Wiese wurde nicht ganz so exakt gemäht. Daher die einzelnen grösseren Grasbüschel.


Und auch hier dürfen die farbigen Wäscheklammern nicht fehlen, die wiederum mit einem engen Zickzack-Stich genäht sind.

Vorab habe ich meiner Tochter die Fotos meiner Wäscheklammerbeutel geschickt. Und dann kam eine scheue Anfrage, ob sie einen der Beutel "erben" könnte. Nein, das sind meine.
Als gute Mutter konnte ich der Bitte meiner Tochter dann doch nicht widerstehen und habe ich auch für sie einen Wäscheklammerbeutel genäht.


Hier habe ich die selbe Technik wie bei meinen Wäscheklammerbeuteln angewandt. 


Bei den Wäschestücken habe ich etwas variiert. 


Für die Wiese haben ich dieses Mal einen Faden mit grünem Farbverlauf gewählt.
Dieser Wäscheklammerbeutel war das Ostergeschenk für meine Tochter. 

Ich freue mich schon, wenn ich meine beiden Wäscheklammerbeutel endlich benutzen kann. Wäsche aufhängen ist sowieso schon eine meiner Lieblingstätigkeiten im Haushalt. Und mit den neuen Beuteln wird diese Arbeit sicher noch mehr Spass machen.

Herzlichst
Bea







Montag, 15. April 2019

Das Ende und ein neuer Anfang

Wie doch die Zeit vergeht!! Unser grosser Enkel schliesst im Sommer seine Schule ab und wird eine Ausbildung zum Elektroniker beginnen. Die Entscheidung für einen Beruf war für ihn nicht ganz einfach. Auch in den Alltag eines Schreiners hat er reingeschnuppert. Und das Handwerk hat ihm auch sehr gut gefallen. Nur der enorme Lärm der grossen Maschinen hat ihn ganz massiv gestört. 

Für die Schule musste jeder Schüler ein Projekt von der Planung bis zur Fertigstellung alleine realisieren. Und da hat sich der junge Mann dann doch wieder für eine Arbeit in Holz entschieden.


Also hat er in der Werkstatt seines Grossvaters gesägt, gebohrt...


geschliffen und gewerkelt. 
Leider durfte mein Mann ja nicht helfen. So konnte er unserem Enkel nur erklären wofür und wie man die unterschiedlichen Werkzeuge einsetzt.

Und das Ergebnis kann sich nun echt sehen lassen.


Dieses einzigartige Nachttischmöbel hat der Junge selber entworfen und mit Holz umgesetzt.


In diesem seitliche Fach können Kleinigkeiten ordentlich eingeräumt werden.


Und durch die beiden Öffnung an der Oberseite können die Kabel für Lampe und PC gezogen werden. Also auch daran hat der junge Künstler gedacht.

Wir sind so stolz auf unseren Enkel und  sind sicher, dass er dieses Möbel auch im Erwachsenenalter mit lehrreichen Stunden bei seinem Opi verbindet.

Diese Geschichte ist wieder mal ein Beweis, dass man seine Fähigkeiten nicht unbedingt zum Beruf machen muss. Es ist doch auch interessant ein sinnvolles Hobby zu betreiben.

Herzlichst
Bea