Samstag, 18. August 2018

zwei fleissige Männer und Brennholz

ergibt: eine einzigartige kleine Bank


Unser Enkel hat seinem Opi geholfen alte gesammelte Holzstücke zu sortieren. Es entstand ein Haufen der sich aus Reststücken die sich zum Verbrennen in unserem Holzherd bestens geeignet hätten. Ja hätten, denn dann hatten die beiden Männer eine Idee was aus ein paar der Teile gezimmert werden könnte. Eine Bank für unseren Enkel!!!!

Also wurde fleissig  gesägt...


genau gemessen....


und eifrig geschraubt


Dann musste auf der neuen Bank natürlich mal Probe gesessen werden.


Dann noch Armstützen angebracht und fertig ist die Einzelanfertigung Marke Eigenbau.


Was man doch aus übrig gebliebenen Holzstücken, ein paar Schrauben und etwas Geschick tolles bauen kann.

Unser Enkel ist mit Recht stolz auf seinen ersten, selbstgebauten, Stuhl.

Herzlichst
Bea







Mittwoch, 8. August 2018

Restenquilt, der zweite

Anfang Mai diesen Jahres habe ich hier meine Restendecke "Dreiecksgeschichte" gezeigt. Und eigentlich habe ich mir ja vorgenommen eine weitere Decke mit den Dreiecken zu nähen. Halt eben nur EIGENTLICH. Der Mensch, und die Quilterin im Besonderen, braucht doch einfach etwas Abwechslung und so ist eine neue Restendecke mit anderen Restenstücken entstanden.


Dafür habe ich meine Box mit den vielen schnellen Dreiecken vom obersten Regal geholt und diese dann so sortiert, dass sie zu dem ausgewählten Hauptstoff passen.


Die Teile mit den vorwiegend hellen Stoffen habe ich gleich aussortiert...


und dafür die schnellen Dreiecke in den kräftigen Farben zur Weiterverarbeitung bereit gelegt.

Dann musste ich zunächst aus dem Hauptstoff Quadrate im Mass der schnellen Dreiecke zuschneiden. Nicht alle auf ein Mal!!!

Auch bei dieser Decke wollte ich nicht dass die Näht aufeinander passen müssen. Und so habe ich halbe Quadrate, das sind dann Rechtecke, und auch schnelle Dreiecke in diesem Mass breit gemacht.
Und dann konnte ich die Teile zu Reihen nähen um diese dann wieder aneinander zu setzen.


Und auch wenn die Nähte nicht immer ganz exakt in der Mitte des unteren Quadrates liegen ist das nicht ganz so schlimm. Ich hoffe, dass nicht alle Besucher meines Blogs ein so gutes Augenmass haben wie ich. Man kann ja auch mal etwas grosszügig sein.


Lange habe ich mir überlegt wie ich die Decke quilten sollte und habe mich schlussendlich für kurvige Linien entschieden die der Decke eine erlesene Note geben.


Diese Rundungen setzen sich auch im Rand der Decke fort.


So sind 1010 Quadrate zu einer fröhlichen Decke zusammen gekommen, die eine Welt voller Inspiration und Erinnerungen heraufbeschwört.
Denn bei vielen schnellen Dreiecken konnte ich mich  noch sehr gut erinnern, aus welchen Projekten die Restteile übrig geblieben sind.

Weshalb ich so viele schnelle Quadrate in meiner Box hatte?

Vor einigen Jahren habe wir in unserem Quiltgeschäft Hexehüsli eine Tauschbörse für die schnellen Dreiecke lanciert. Man konnte 20 schnelle Dreiecke, nach unserer Vorgabe abgepackt, bei uns tauschen. So hatten unsere Kundinnen die Möglichkeit in einer schnellen Methode (davon sind mehrere im Internet zu finden) viele gleiche schnelle Dreiecke zu nähen, doch durch die Tauschaktion kamen dann wieder ganz neue Teile dazu. Und da ja, logischerweise, auch die ersten Kundinnen eine Auswahl wollten, haben wir damals doch ziemlich viele solcher Tauschpakete bereit gemacht. Am Schluss der Aktion blieben dann natürlich auch wieder die gleiche Anzahl der Pakete für uns übrig. Und so habe ich, auch nach der oben gezeigten Decke, noch ganz viele schnelle Dreiecke die darauf warten in einem weiteren kreativen Projekt ihre Wirkung zur Geltung bringen zu können.

Für den Moment habe ich nun wirklich genug von Restenverarbeitung.

Herzlichst
Bea






Donnerstag, 26. Juli 2018

Beluga-Schmetterlinge

Dies wird mit Bestimmtheit der letzte Beitrag über Schmetterlinge. Ganz sicher ist, dass ich die schönsten Exemplare bis zum Schluss aufgehoben habe. Schaut doch einfach selber.


Ist das nicht ein Prachtexemplar von einem Sommervogel?!
Dieser, wie auch die folgenden Schmetterlinge, wurde jeweils von einer Quiltfreundin 
der Quiltgruppe "Beluga" genäht.
Der Körper, ist entgegen der Originalvorlage aus einem Stück Stoff gearbeitet.



Und dieser Butterfly hat eine ganz andere Wirkung. Er hebt sich hervorragend vom schwarzen Hintergrund ab. Für den Körper wurden lediglich 3 verschiedene Stoffe verwendet. 


Ich denke ich muss auch mal einen Schmetterling zeigen der nach der Originalvorlage gestaltet wurde. Voilà.


Der Körper ist aus verschiedenen Stoffen ganz aufwändig gestaltet. Grundsätzlich gefällt mir das Erscheinungsbild ganz gut. Und doch gilt halt auch bei den Sommervögeln:
weniger ist oft mehr.


So hat es auch diese Quiltfreundin gehalten. Die Flügel sind aus ganz viel verschiedenen Batikstoffen genäht und auf dem grünen Hintergrund kommt der Schmetterling sehr gut zur Geltung.

Ach ja, fast vergessen hätte ich die Grösse dieser Quilts anzugeben.
Fast 60 cm x 40 cm messen sie, und sie sind daher auch nicht so husch-husch genäht.

Es hat viel Spass gemacht mit meinen "Beluga-Mädels" zu nähen.

Herzlichst
Bea





Freitag, 20. Juli 2018

Schmetterlinge - aber nicht genäht

Als ich mich beim Nähen der Sommervögel  so intensiv mit dem Thema "Schmetterlinge" befasst habe, fiel mir ein, dass wir vor vielen Jahren zauberhafte Schmetterlinge aus einer Keramikmasse hergestellt haben. Das war für lange Zeit ein interessanter Geschäftszweig. Die letzten der vielen geformten und bemalten Butterflies haben in unserem Wintergarten einen exquisiten Platz bekommen.


Dieser blaue Schmetterling ist eigentlich mein Favorit. Denn blau ist seit  Kindertagen meine Lieblingsfarbe.



Auch in den grünen Tönen kann sich der Sommervogel zeigen.


Dieser Schmetterling gibt sich mit seinen goldenen Flügeln mit den zarten rosa Verzierungen ganz elegant und fragil.


Diesen Schmetterling habe ich vor vielen Jahren für meine Mutter in ihren Lieblingsfarben bemalt. Als sie vor 20 Jahren gestorben ist, war es für mich klar, dass er wieder zu mir zurückfliegen darf.
Er erinnert mich immer wieder daran, dass ich meistens das erste Teil einer neuen Technik für meine Mutter gemacht habe. Sie war sehr stolz auf mich, auch wenn ich die Kreativität, die ich sicherlich von ihr geerbt habe, auf eine ganz andere Art umgesetzt habe als sie. 
Sie hatte Anfang des letzten Jahrhunderts jeweils eine Lehre als Tappiseristin und Damenschneiderin absolviert. Ich habe mir einen anderen, persönlichen, Weg gesucht um meine kreative Begabung ausleben zu können.

Denn man kann keine eigenen Spuren hinterlassen, 
wenn man in die Fussstapfen der Mutter tritt.

Herzlichst
Bea




Dienstag, 17. Juli 2018

Kurs "Treffer"

Nun ist er auch schon wieder vorbei, der Kurs für den Treffer.
Es war ein gemütlicher Nachmittag, denn ohne Stress und Zeitdruck konnten die Teilnehmerinnen ihre Treffer nähen.


Mein Mann hat dann für jede Kundin das genähte Teil exakt unter das Passe-par-tout und in den Rahmen gelegt.

Wie unschwer zu erkennen ist, sind die Fotos keine Meisterwerke. Die Glasscheiben der Bilderrahmen waren leider nicht entspiegelt. Und so sieht man halt einfach immer auch meine Hände mit der Kamera. Ich hoffe, dass die schicken Werke trotzdem einigermassen gut zur Geltung kommen.


Hier wurde fast genau nach meinem Kursmuster gearbeitet. Mich stört es keineswegs, ist es doch ein Kompliment wenn eine meiner Arbeiten kopiert wird.



Und diese Kursteilnehmerin, wie auch die Gestalterin des ersten Bildes in diesem Post, hat mit etwas Mut die beiden seitlichen Balken etwas anders gestaltet als ich es mir vorgestellt habe. Über solche Experimente freue ich mich immer. Und oft werde ich dadurch ganz neu inspiriert.

Es war ganz toll mit den "Damen" und ich freue mich nun auf die folgenden Kurse in unserem Hexehüsli.

Herzlichst
Bea



Donnerstag, 12. Juli 2018

Nachtrag

Ich habe mir meine Schmetterlinge nochmals angeschaut und musste dem Mann einer Quiltfreundin recht geben als er meinte, dass Schmetterlinge Fühler haben und man die auch sehen kann.

Wo es möglich war, wie bei dem kleinen Schmetterling im Rahmen, habe ich die Fühler mit der Maschine in einem silbernen Faden aufgenäht.


An die Spitzen der Fühler habe ich kleine Glasperlen aufgenäht.

Und da ich schon mal dabei war, bekamen auch die Schmetterlinge auf meiner neuesten Tasche Fühler. Da wäre das Nähen allerdings schwierig, nein sogar unmöglich, gewesen.


Also habe ich die Fühler mit einem silbernen Filzstift aufgezeichnet und auch wieder kleine Perlen an die Enden genäht.


Auch bei dem grösseren Schmetterling, er misst 30 cm x 30 cm, habe ich die Fühler mit einem Filzstift aufgemalt.


Nun bin ich mit den Ergebnissen zufrieden. 
Manchmal brauche ich selber auch etwas Zeit um den richtigen Schritt zu machen.

Herzlichst
Bea




Samstag, 7. Juli 2018

Schmetterlinge nähen

Wie schon im Mai angekündigt, haben wir heute mit den Beluga-Quiltern Schmetterlinge genäht. Die filigranen Geschöpfe mit Stoff umzusetzen erforderte mehr Zeit als wir gedacht haben. Und so kann ich hier, vorläufig, nur meine eigenen Werke zeigen, die ich in der Vorbereitung auf den heutigen Tag genäht habe.


Mit den 12 cm x 12 cm grossen Schmetterlingen habe ich die Aussenseite einer Tasche gestaltet, in der doch einige Sachen Platz finden.


Die Stoffe für die Schmetterlinge habe ich natürlich auf den Hauptstoff abgestimmt.


Und auch bei diesen Sommervögeln kommen wieder glänzende Muggelsteine zum Einsatz, wie schon bei der Toilettentasche in diesem Post.

Ein weiterer kleiner Schmetterling wird ein kleines Mitbringsel für eine liebe Kollegin sein. Ich möchte ihr mit dem fröhlichen Bildchen etwas Mut und Kraft schenken und mit ihr hoffen, dass sie bald wieder gesund und fit ist.


Natürlich habe ich mich auch an grössere Butterflies gewagt.


Und wieder war und bin ich vom Ergebnis begeistert wenn auch diesmal wieder das gewisse Etwas fehlt. Also habe wieder meine Muggelsteine hervorgeholt und habe mit Formen und Farben der Glitzerteile experimentiert.


Wie auch hier zeigt es sich wieder wie wenige Effekte das Bild verändern!!

Beim nächsten Schmetterling habe ich noch Fühler aufgenäht.


Und das obwohl auf keiner der Vorlagen die wichtigen Tastinstrumente eines Schmetterlings vorhanden sind. Und doch finde ich, dass sie dazugehören und den Sommervogel erst so richtig zum Leben erwecken.


Ob auch dieser Butterfly noch mit Glitzereffekt verziert wird weiss ich noch nicht. Die Steinchen werden ja sowieso aufgeklebt und so kann ich mir das noch überlegen.

Sobald ich Bilder von den Schmetterlingen meiner Quiltfreundinnen habe zeige ich sie natürlich.
Also dran bleiben.

Herzlichst
Bea












Donnerstag, 21. Juni 2018

Treffer

Ich liebe es mit meinem Computerprogramm "Electric Quilt" zu experimentieren und zu spielen. Ich zeichne Linien in ein Quadrat und entscheide dann wie ich mit den so entstandenen Flächen verfahren möchte. Ideal ist es bei diesem Programm, dass Linien ganz schnell wieder gelöscht oder verschoben werden können. Und bei so einer experimentellen Spielerei ist der Treffer entstanden.


Den Namen bekam dieses Muster, weil  in der Mitte die Spitzen der seitlichen Elemente aufeinander treffen. Wie oben beschrieben habe ich für dieses Bild mit einem Quadrat gearbeitet.


Das Ganze kann mit dem Electric Quilt auch im rechteckigen Format gestaltet werden.


Das kann dann zum Beispiel so aussehen.
Für alle diese Bilder hat mir mein Mann ein passendes Passe-par-tout zugeschnitten und natürlich musste auch ein farblich abgestimmter Rahmen her.

Um aber auch eingefleischte Quilterinnen zu begeistern zu können, habe ich eine Trilogie des Treffers genäht.


Diese drei Treffer habe ich auf einen hellgrünen Stoff aufgenäht und noch diagonale Linien gequiltet.
Alle Ergebnisse gefallen mir ausnehmend gut. Und wer nun auch solche Treffer nähen möchte kann sich hier für den Kurs im Hexehüsli anmelden. Dieser dauert nur einen Nachmittag und ist auf jeden Fall eine willkommene Abwechslung während der heissen Tage im Sommer.

Ich freue mich von Euch zu hören oder zu lesen.

Herzlichst
Bea








Dienstag, 12. Juni 2018

Hexensampler

Mit den Quilthexen haben wir nun ein Jahr lang verschiedene Blöcke aus diesem Buch genäht.

Bildergebnis für Quiltbuch tula pink

Es ist in verschiedene Kapitel unterteilt die immer ein Thema beinhalten. So zum Beispiel verschiedene Blöcke mit dem Motto "Kreuze"...


.... Rechtecke


oder auch Streifen, um nur ein paar zu nennen.


Wir haben also beschlossen, dass bei jedem Treffen Blöcke aus einem Kapitel genäht werden. Jede Quilterin könnte selber entscheiden welche und wie viele Blöcke eines Abschnitts sie jeweils nähen möchte. Bei unserem letzten Treffen haben wir alle unsere kleinen Werke gezeigt.

Bernadette hat mit weissen, grauen, schwarzen und roten Stoffen gearbeitet.

Claudia hat sich für bunte Stoffe mit originellen Mustern entschieden.

Bei Ursi kamen Stoffen in Erdfarben zum Einsatz und sie hat auch schon den Hauptstoff in dem saftigen Grün ausgesucht.

Auch Margrit hat ihre Blöcke in rot, weiss, grau und schwarz gehalten. Möglicherweise werden die Teile mit schwarzen Stoff kombiniert. Geplant ist eine Bettdecke für einen jungen Mann.

Bei mir kamen gelbe, orange graue und schwarze Stoffe unter die Nähmaschine

Wir lassen uns nun überraschen was die einzelnen Quilterinnen aus ihren Blöcken zaubern werden.

Herzlichst
Bea







Freitag, 1. Juni 2018

ohne Plan und Ziel

Mit den Beluga-Quilter haben wir uns bei unserem letzten Treffen an die Technik des freien Schneidens gemacht. Ich liebe es ja einfach zu nähen ohne genau zu wissen was schlussendlich aus meiner Arbeit werden wird. Und dieses Mal bin ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden.


Es ist, mal wieder, ein kleiner Wandbehang und ein Läufer für das Sideboard in unserem Wohnzimmer entstanden. 

Wer nun überlegt, ob er die kleinen gelben Blockhausblöcke nicht schon mal irgend wo gesehen hat, liegt total richtig. Vor ein paar Jahren habe ich diesen Quilt damit genäht. Allerdings war ich nie ganz zufrieden mit meiner Arbeit. Und so habe ich alles fein säuberlich wieder aufgetrennt und mit den kleinen Blockhäusern etwas ganz neues gezaubert.
Und nun bin ich auch überzeugt, dass mein Entschluss richtig war.


Dieser Wandbehang ist so viel attraktiver und spezieller als mein erstes Werk mit den selben Teilen.


Und auch der Läufer kann sich sehen lassen.


Um in die Flächen etwas Bewegung zu bringen habe ich mit der Nähmaschine Linien gesteppt. Und da ich jeweils von beiden Seiten der Fläche mit dem Nähen begonnen habe, ist in der Mitte eine kleine freie Stelle entstanden. In diese habe ich Perlen und andere Zierteile genäht.



Vielleicht kann man meine Freude an meinem neuen Projekt spüren. Und zum Glück macht mein Mann meine steten Wechsel der Wohnzimmergestaltung mit.

Da meine Werke für die Wand ja logischerweise nicht alle die selbe Grösse haben und ich nicht immer neue Nägel in die Wand schlagen kann, hat mein Mann eine Vorhangschiene an die Decke geschraubt. Diese ist ca. 1 Meter breit und so kann ich meine Quilts aufhängen ohne mir Gedanken über deren Grösse machen zu müssen.


Und man kann sich sicher sein, dass dies nicht der letzte Wandbehang ist der hier seinen Platz gefunden hat.

Herzlichst
Bea