Donnerstag, 9. Februar 2012

drunter und drüber

Bei mir geht im Moment ziemlich viel drunter und drüber. In meinem Kopf sind ganz viele Anlässe die anstehen, Projekte die verwirklicht werden möchten und jede menge Gedanken die ich ordnen muss. Wie immer werde ich alles meistern, davon bin ich fest überzeugt.
Zum Thema drunter und drüber habe ich schon vor einiger Zeit folgende Quilts genäht. Sie passen aber im diesen Tage ganz speziell gut zu dem Kuddelmuddel in meinem Leben.


Da ich immer gerne mit der Wirkung der Farben  experimentiere, musste einfach ein zweiter Wandbehang genäht werden.


Er ist etwas kleiner als der erste Quilt. Wie sieht das Ganze aus wenn man  weniger Blöcke näht? Auch das wollte ich wissen und habe noch ein Kissen genäht.


Wieder einmal der Beweis wie unterschiedlich ein Muster erscheint wenn man mit der Anzahl der Blöcke und den Farben ein wenig spielt. Also ich finde die drei Arbeiten schön - jede auf ihre eigene Art und Weise.
Herzlichst
Bea

Sonntag, 5. Februar 2012

Eine neue "Nicht-vergessen-Wand"

Als Weihnachtsgeschenk habe ich von meinen Freundinnen der Patchworkgruppe "Quilthexen" unter anderem einen Gutschein von IKEA erhalten. Damit haben sich die Damen bedankt, dass sie sich in unserem Kurslokal jeden Monat zum Nähen treffen können und wir ihnen die Nähmaschinen, Schneidematten und Bügelutensilien zur Verfügung stellen. Ich habe mich jedenfalls sehr über den Gutschein gefreut und mir auch vorgenommen, davon etwas Spezielles zu kaufen und den Betrag nicht einfach in einen grösseren Einkauf zu integrieren. Also, nun habe ich mich entschieden für mein Nähzimmer ein Metallbord und Magnetdosen zu kaufen. Ich finde diese Dosen einfach genial.


Sie sind gross genug um Einges an Krimkrams aufzunehmen. Am Boden ist ein Magnet befestigt mit dem die Dosen am Metallbord befestigt werden können. Vielleicht hat sich IKEA diese Dosen eher für die Küche ausgedacht, denn man findet sie auch in der Küchenabteilung des Einrichtungshauses. Ich habe die Dosen nun mit allerlei Sachen gefüllt die ich vorher hier und dort verstaut hatte um sie dann bei Gebrauch oft mühsam wieder zu suchen. Nun reicht ein Griff und ich finde meine Fingerhüte und Pfeiltrenner, meine ganz verschiedenen Pailletten sowie spezielle Perlen, Zipperanhänger und andere Kinkerlitzchen.


Mit selbst gebastelten "Lollipop-Magneten" ( für die man hier die Anleitung findet) habe ich zusätzlich ein paar wichtige Notizen am Bord befestigt.
Ich freue mich jedesmal wenn ich die Wand anschaue und sage:
vielen Dank an Margrit, Mägi, Bernadette, Ursi und Claudia.

Herzlichst
Bea

Sonntag, 29. Januar 2012

Medina

Vor vielen Jahren war unsere Familie in Marokko im Urlaub. Ich habe mich in diesem Land sehr wohlgefühlt. Auch in der Medina, der Altstadt, von Agadir unserem damaligen Ferienort. Als unsere Quiltgruppe "Beluga" gemeinsam einen Kurs besuchen wollten in dem man einen Quilt nähen kann der eine arabische Stadt zeigt war ich sofort begeistert, denn so konnte ich nochmals in Erinnerungen schwelgen.


Der Kurs wurde dann jedoch gar nicht ganz nach meinen Vorstellungen abgehalten. Es gab kaum Unterstützung, wir nähten im Esszimmer oder in der Küche der Kursleiterin wo halt ganz schlechte Lichtverhältnisse herrschten und zum Schluss gab es auch keine Unterlagen. So musste ich ziemlich viel selber herausfinden und ausprobieren, was mir auch sehr liegt.
Der Quilt gefällt mir dennoch oder vielleicht gerade wegen der vielen Kleinigkeiten die am Kurswochenende nicht ganz gestimmt haben. Und trotz der unprofessionellen Kursleitung habe ich ganz viel gelernt, nämlich wie ein Kurs nie sein sollte. Wie immer im Leben, lernt man am meisten aus den Fehlern, den eigenen und denen die unsere Mitmenschen machen.
Herzlichst
Bea

Mittwoch, 25. Januar 2012

Komm und tanz mit mir....

Oh, ich liebe die freie Schnitttechnik. Da kann man Rundungen schneiden und nähen wie man will und muss sich nicht an vorgegebene Nählinien halten.


Dieser Quilt wurde aus orangen und roten Stoffresten in Streifenform genäht. Die tanzenden Elemente habe ich auf Vliesofix gezeichnet, ausgeschnitten und mit einem engen Zickzack-Stich appliziert. Ich denke diese Arbeit ist mir nicht schlecht gelungen. Die Hauptsache ist aber, dass es einfach nur Spass gemacht hat.

Herzlichst
Bea

Freitag, 20. Januar 2012

Festdecke

Für ein anstehendes Fest werden Blöcke gesammelt um diese dann zu einer Decke zusammmen zu nähen. Aus Erfahrung als Verkäuferin  in userem Quiltgeschäft weiss ich, dass dieses Vorhaben sehr schweirig werden kann. Denn nicht alle Teilnehmer halten sich exakt an die mehr oder weniger genauen Vorgaben. Obwohl dieses Mal alle Massangaben sehr deutlich waren beneide ich die Quilterin nicht die gesammelten Blöcke zu einer grossen Decke nähen zu muss. Zu meinem letzten "runden" Geburtstag hat meine Tochter auch eine "Block-Sammelaktion" ins Leben gerufen. Und auch bei mir kamen Blöcke in unterschiedlichen Grössen an. Mit viel Arbeit und Improvisation haben ich dann aus den Blöcken diese Decke genäht. Sie wird immer eine schöne Erinnerung an liebe Quiltfreundinnen bleiben.


Für die neueste Aktion  habe ich mich für folgenden Block entschieden. Die Katze wurde mit der Nähmaschine und einem engen Zick-Zack-Stich appliziert.


Bei der Blockgrosse habe ich  mich natürlich an die Vorgaben gehalten und hoffe, dass meine "glückliche Katze"  (für die es übrigens hier die Anleitung gibt) viel Freude bereitet.

Herzlichst
Bea

Montag, 16. Januar 2012

Ausflug in den Schnee

Endlich hat es mal wieder geklappt und ich konnte mit meinen beiden Enkeln etwas unternehmen. Zwar verschluckte der Nebel das ganze Unterland. Von einer Freundin, die im Appenzellerland, wohnt habe ich aber erfahren, dass in den Bergen die Sonne von einem wolkenlosen Himmel scheint. Also habe ich die beiden Jungs ins Auto gepackt und los ging es. Das Ziel stand schon bei der Abfahrt fest nur habe ich das vor Nico und Jonah geheim gehalten. Also wir endlich den Nebel hinter uns gelassen haben erschien am Horizont in voller Grösse der Säntis.

( Für alle Nicht-Ostschweizer kurz die Erklärung, dass der Säntis der höchste Berg unserer Region ist.) Und schon riefen die Jungs hinten im Auto, dass sie auf diesen Berg wollen. Ich habe mich  natürlich noch ein bisschen geziert und dann aber doch zugegeben, dass wir mit der Schwebebahn auf den Säntis fahren werden. Das Freudengeschrei war sehr goss und für mich eine Bestätigung, dass meine Entscheidung über das Ausflugsziel richtig war. An der Bergstation angekommen haben wir uns warm eingepackt und sind in die Gondel eingestiegen.
Die Fahrt auf den verschneiten Berg war sehr eindrucksvoll. Die beiden Jungs habe sich über die grosse Schneemenge gewundert und mit ihren Sprüchen die Fahrgäste unterhalten und amüsiert. Auf dem Säntis haben wir die tolle Aussicht genossen und auch einen Schritt auf die Terrasse gewagt. Schon nach wenigen Sekunden flüchteten wir aber wieder in die Bahnstation, denn der Wind fegt so heftig über die Bergspitzen,
dass wir uns aneinander festhielten aus Angst der Wind könnte uns wegfegen. So etwas haben wir alle noch nicht erlebt.
Im Inneren der Bergstation haben wir noch originelle Fotos gemacht....

... und sind dann wieder auf die Schwägalp, zu unserem Auto zurück gefahren.
Und dann ging der Spass erst richtig los. Die beiden Racker wollten einfach noch im Schnee spielen und ich hatte kaum eine Chance ihnen die Handschuhe  anzuziehen.



So viel Schnee haben die Jungs in Ihrem Leben noch nie gesehen und entwickelten immer neue Ideen um in der weissen Pracht zu toben.
Kurz bevor die Sonne hinter den Bergen wieder verschwand konnte ich meine beiden kleinen Schätzchen zur Heimfahrt überreden .
Ich hoffe, dass sie gerne und oft an den Ausflug auf den tief verschneiten Säntis denken.
In diesem Sinne wünsche ich Euch schöne Wintertage.
Herzlichst
Bea

Donnerstag, 12. Januar 2012

Häuser - einmal anders

Im Moment scheint unter den Bloggern eine "Haus-Manie" ausgebrochen zu sein. Auf vielen Blogs zeigen Quilterinnen ihre genähten Häuser. Das hat mich auf die Idee gebracht Euch die Häuser zu zeigen, die ich vor einigen Jahren genäht habe. Eigentlich war das Thema damals in unserer Quiltgruppe "Bäume". Jedes Gruppenmitglied brachte die Vorlage oder die Idee für einen Baum mit und die Aufgabe war dann mit den verschiedenen Bäumen einen Quilt zu nähen. Ich habe eine Strasse "gebaut" mit Häusern in deren Gärten die Bäume stehen. Und jedes Haus hat etwas ganz Spezifisches, das zu der Quiltfreundin passt die den Baum entworfen hat der im Garten vor dem Hause steht.

Dieses erste Haus gehört Erika. Du der Zeit, als ich den ganzen Quilt genäht habe, waren die Gärtner mit der Neugestaltung des Gartens beschäftigt und Erika schwärmte von der kürzlich erlebten Ballonfahrt. Darum habe ich ich mit der Stickmaschine Gartenutensilien und einen Heissluftballon gestickt.
 
 
In diesem Haus "wohnt" Gaby. Sie hatte kurz vor unserem Gruppenprojekt eine Stickmaschine gekauft und mit Ihrer Arbeit die Silbermedaille in einem Stickwettbewerb der Firma Brother gewonnen. Also habe ich ihr Haus mit Stickornamenten verziert. Und eine ganz spezielle Besonderheit war, dass Gaby bei Wind und Regen immer ohne Regenschirm unterwegs war. also "stellte" ich vor die Haustüre einen Schirm.


Im Garten von Melanie tummeln sich Hühner und auch Kürbisse und Sonnenblumen dürfen nicht fehlen, da Melanie es liebt in ihrem Garten zu werkeln. Zudem sammelt sie Knöpfe in jeder Grösse, Form und Farbe. Und so habe ich an die Hausfront einen ganz kostbaren Porzellanknopf genäht.


Hier haust unsere Amerikanische Freundin Vicky. Also ist die Flagge ein Muss. Zudem liebt Vicky unsere Schweizer Kühe und darum habe ich wenigstens in meiner Arbeit eine Kuh in Vickys Garten gestellt. Das Flugzeug über dem Haus soll symbolisieren, dass Vicky oft und gerne zu ihrer Familie in den Staaten reist.


Silvia war damals die Jüngste in unsere Quiltgruppe und war naturgemäss immer unterwegs. Das ist der Grund warum ich für sie einen Wohnwagen genäht habe. Sie ist auf dem Lande auf einem Bauernhof aufgewachsen und so habe ich mit der Stickmaschine den Mais, die Vogelscheuche und die Blumen gestickt.


Und das ist nun noch mein Haus. Davor habe ich "meinen Mann und mich" gestickt wie wir eine Girlande aus kleinen Quilts halten. und natürlich darf auch unsere Katze nicht fehlen. Am Himmel sieht man einen Fallschirm der die Begeisterung über meinen ersten Tandem-Fallschirmsprung symbolisieren soll.

Mit all diesen Häusern, und dem Wohnwagen von Silvia, ist dann dieser Quilt entstanden.


Noch heute erinnere ich mich gerne an die Quiltabende, obwohl die Gruppe in dieser Konstellation nicht mehr besteht. Wie heisst es doch so schön:
Nicht traurig sein, dass es vorbei ist sondern dankbar sein, dass es war.
In diesem Sinne
herzlichst
Bea

Montag, 9. Januar 2012

Nähutensilo

Die letzten beiden schlaflosen Stunden der vergangenen Nacht habe ich genutzt um das Nähtäschchen fertig zu stellen, das wir am letzten Samstag in der "Beluga-Quiltgruppe" genäht haben. Die Idee hat Ursi in einem Quiltheft gefunden und jede Näherin in der Gruppe hat ihre eigenen Ideen umgesetzt und die Innenseite nach ihren Bedürfnissen ausgestattet.
Aber von Anfang an! Natürlich wollte ich nicht das selbe Muster für die Aussenseite nähen wie es im Heft vorgeschlagen wurde. Ja, ich weiss wohl, dass dann doch jedes Täschchen anders ausschaut, da ja jede Quilterin auch wieder andere Stoffkombinationen verwendet. Ich bin nun mal so stur, dass ich nicht gerne mit dem Strom schwimme sondern immer etwas Spezielles möchte. Und mit dieser Einstellung bin aber auch schon ganz gewaltig auf die Nase gefallen. Davon erzähle ich vielleicht in einem nächsten Beitrag mal mehr.
Also, die Aussenseite meines Nähetuis sollte anders aussehen als die meiner Quiltfreundinnen. Schon seit Monaten sammle ich alle Fäden die ich irgend wo wegschneiden muss. Auch kurze Stücke, die nach ein paar Saumstichen ,in der Handnähnadel übrig bleiben, wandern bei mir in einen Behälter. Oder auch so ein oder zwei Meter Faden die auf einer Unterfadenspule der Nähmaschine noch verblieben sind und doch nicht mehr für die nächste Naht reichen werden sicher irgend wann weiter verwendet. Also mein kleines Kübelchen hat sich so nach und nach gefüllt. So habe ich dann also meine Restfäden auf ein Stück Stoff drapiert, unter dem ich Stickvlies gelegt habe,  und darüber eine Lage Tüll gesteckt. Dann musste ich alles ganz vorsichtig unter die Nähmaschine legen und habe mit einem Regenbogenfaden kreuz und quer über die Fäden und denTüll genäht. So wurde alles gut fixiert.
 
Vorderseite
 
Rückseite
In der selben Grösse wie diese Aussenseite habe ich ein Stück Stoff für den Innenteil zugeschnitten und einige Täschchen für alle meine Nähutensilien  aufgenäht.


Zum Schluss habe ich ein mehrfarbiges Schrägband als Einfassung verwendet und den roten Knopf als Verschluss ausgewählt. Mit diesem bin ich allerdings noch nicht ganz so zufrieden. Bestimmt wird mir mal ein Knopf begegnen der genau für mein Nähetui gemacht wurde. Auf diesen Moment muss ich nun halt ein bisschen warten.


 Bis es so weit ist kann ich mein neues Täschchen in jeden Kurs und  Gruppentreff mitnehmen. Auch zum Nähen in unserem Garten  im Sommer wird mein Nähetui sicher gute Dienste leisten.
Herzlichst
Bea

Übrigens habe ich hier noch eine Idee mit den gesammeltem Fäden für Dich.

  
 

Mittwoch, 4. Januar 2012

Vorhänge sind auch Raumschmuck

Ich liebe es an den Fenstern unseres Hauses immer wieder neue Vorhänge aufzuhängen. Denn meiner Meinung nach verändern Vorhänge das Erscheinungsbildes einen Raum ganz enorm. Früher habe ich auch des öfteren die Möbel umgestellt. Nur in meinem "fortgeschrittenen" Alter fällt mir das mittlerweilen sehr schwer. So habe ich mich auf Veränderungen festgelegt die einfacher vorzunehmen sind als schwere Sofas, Kästen, Betten und Teppiche neu zu arrangieren.
Für unsere Küche habe ich lustige Vorhänge mit Äpfeln genäht. Aus passendem Stoff habe ich noch "Nachtvorhänge" genäht, die wir eigentlich nie zuziehen. Als Dekoration sehen sie aber gar nicht schlecht aus.


Natürlich wollte ich auch in meinem Nähzimmer etwas passendes an die Fenster hängen. So habe ich folgende Idee umgesetzt.



Die Vorhänge sind nach folgendem Schema zugeschnitten.


Auf die kleinere Ecke habe ich passende Motive gestickt und hängen nun in meinem Nähzimmer Vorhänge die sonst gar niemand hat. Ein tolles Gefühl.

Herzlichst
Bea


Sonntag, 1. Januar 2012

Neujahrswünsche

Ein frohes Neues Jahr!                               Bonne année!
                                          
                        Happy New YearE guets Neus!

 feliz Año Nuevo!

  Felice Anno Nuovo!        Gullukkig Niuw Jaar     
 с Но́вым го́дом!
                                            Onnellista Uutta Vuotta

                   Feliz Ano Novo        Boldog Új Évet
                      Gelukkig nieuwjaar
                       

                                                                    Herzlichst
                                                                         Bea


Freitag, 30. Dezember 2011

ein Römö - für mich

Ein Römö (das ist ein Rock dessen Schnittmuster aus Dänemark kommt und daher den Namen einer dänischen Insel trägt) wollte ich schon lange nähen. Nur mit der vielen Arbeit für den Weihnachtsmarkt in der Shopping-Arena hatte ich für dieses Vorhaben einfach keine Zeit. Und im Nachhinein betrachtet, hat sich der Zeitaufwand für das Nähen der Taschen und Täschchen für den Verkauf am Markt kaum gelohnt. Der Erfolg am Weihnachtsmarkt war sehr bescheiden. Ich sehe trotzdem das Positive in der ganzen Sache. Denn schon seit einigen Jahren war die Teilnahme  an einem Weihnachtsmarkt immer eine Sache auf meiner Wunschliste. Auch wenn das Ganze nicht nach meinen Erwartungen verlaufen ist so kann ich doch einen Punkt auf meinem Wunschzettel des Lebens streichen und sage mir nun:
Es war eine Sache mit X - nämlich nix.
Dass ich mit dieser Erfahrung und Enttäuschung nicht ganz alleine stehe zeigen mir Post auf verschiedenen Blogs. Scheinbar haben die Menschen dieses Jahr keine mit Liebe genähten Geschenke gesucht. Es ist auch nicht wirklich ein Maleur, denn noch immer stehen wir auf der Sonnenseite des Lebens und der mässige Erfolg mit dem Weihnachtsgeschäft schmälert meine Einstellung nicht, dass es mir einfach nur gut geht.
Und ganz besonders gut ist es mir am Weihnachtsfest bei unserer Tochter und ihrerFamilie  ergangen.
Meine Tina hat für mich einen Römö genäht.


Die Zusammenstellung der Stoffe gefällt mir ausnehmend gut.

Und natürlich durfte auch hier das Markenzeichen von Tina nicht fehlen. Auch für mich hat sie Häkelblumen auf den Rock genäht.

Zu der riesigen Freude über den ersten Römö gesellt sich ganz viel Stolz. Tina hat schon sehr viele Sachen für sich selbst genäht und ist mit diesem Hobby in die grossen Fussstapfen meiner Mutter getreten, die Tapisseristin und Schneiderin war. Und ganz langsam, aber sicher, kann meine Tochter diese grossen Fussstapfen ihrer Grossmutter ausfüllen. Gibt es ein schöneres Gefühl als zu sehen wie ein Kind das Erbe der Grossmutter und Mutter mit so viel Freude und Talent antritt? Für mich ist es ein grosses Geschenk eine Tochter wie meine Tina ein Stück ihres Lebens begleiten zu dürfen.
Herzlichst
Bea


Montag, 26. Dezember 2011

Frohe Festtage

An dieser Stelle bedanke ich mich bei allen Besuchern meines Blogs für das stetige Interesse an meinem kreativen Schaffen. Ich weiss, dass ich nebst den registrierten Lesern viele  Freunde, Bekannte und Kunden immer wieder als Gäste begrüssen darf. Wenn ich in der Statistik meines Blogs sehe wieviele Klicks tagtäglich gezählt werden, motiviert mich das ganz enorm weiter meine Gedanken, Ideen und Erlebnisse mit Euch zu teilen.

Für Euch eine kleine Geschichte für besinnliche Momente:

Der Schutzengel

Eines Nachts hatte ich einen Traum: Ich ging mit meinem Schutzengel am Meer entlang. Am Himmel erstrahlten Bilder aus meinem Leben. Ich sah zwei Spuren im Sand, meine eigenen und die meines Schutzengels. 

Ich erschrak, als ich entdeckte, dass an einigen Stellen meines Lebensweges nur eine Spur zu sehen war - und zwar gerade in meinen schwersten Zeiten.

Verwirrt fragte ich den Engel: "Du hattest mir doch versprochen auf allen Lebenswegen bei mir zu sein.  Jetzt sehe ich, dass in den schwersten Zeiten meines Lebens nur eine Spur im Sand ist. Warum hast du mich allein gelassen, als ich dich am meisten brauchte?"

Da antwortete der Engel: "Ich habe dich nie allein gelassen, erst recht in nicht in Not und schwierigen Zeiten. Dort, wo du nur eine Spur gesehen hast, da habe ich dich getragen."

Ich wünsche dir einen Schutzengel, der über dich wacht und wenn nötig auch dich tragen wird.

Schöne Festtage und einen guten Start ins Neue Jahr. Mögen sich viele Eurer Wünsche und Träume erfüllen. Euer Schutzengel wird immer an Eurer Seite sein und Euch beschützen.
Herzlichst
Bea


Donnerstag, 22. Dezember 2011

Aus alt mach neu

In den letzten zwei Jahren habe ich durch Disziplin und viel Bewegung einiges an Gewicht verloren. Und so sind alle meine Wintersachen mindestens  drei Kleidergrössen zu gross und damit auch zu weit. Ein paar Sachen habe ich mir neu gekauft, nur eine warme Jacke oder ein Mantel fehlte mir noch. Und plötzlich fiel mir ein, dass in einem alten Kleiderschrank im Keller noch Wintermäntel  gebunkert sind. Also nichts wie ins Untergeschoss und die Sachen anprobiert. Eine Lammfelljacke passt wie neu gekauft. Und eine Regenjacke kann ich wieder problemlos tragen. Nur der Wintermantel - hm - jaaa er passt und passt doch nicht. Die Farbe  "Taupe" ist ja total aktuell, und das obwohl der Mantel aus den 80er-Jahren stammt. Allerdings ist er knöchellang und somit weder praktisch noch modisch aktuell.
Und zudem ist er mir einfach zu langweilig. So fade und ohne etwas Besonderes. Und erst die Knöpfe!!! So unscheinbar und normal. Das geht ja gar nicht.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Knöpfe das Erscheinungbild eines Kleidungstückes wesentlich verändern können.
Nur zuerst wollte ich den Mantel an sich aufpeppen. Und da fiel mir ein, dass meine Tochter genau das selbe Problem mit einem "alten" Mantel hatte. So habe ich auf ihrem Blog gestöbert und bin auch fündig geworden. Ich habe mich von ihrem aufgemotzten Mantel inspirieren lassen und auch Kreise auf den Rückenteil meines Mantels genäht.
Dann habe ich die Länge um etwa 20 cm verringert, so dass der Mantel ansich schon etwas modischer wirkt.
Nun hat mein alter Mantel eine ganz neue Note und ich habe total Freude an meinem Werk.
Und auch neue Knöpfe habe ich meiner grossen Sammlung gefunden, die nicht ganz so unscheinbar wie die alten sind.

Also ist der über 20 Jahre alte Mantel zu neuem Leben erweckt worden. Nun ist ja der Winter endlich da und ich habe eine gute Gelegenheit mein neustes Werk auszuführen.
Seit Jahren ist dies das erste Mal, dass ich mich über winterliches Wetter freue.

Herzlichst
Bea

Freitag, 16. Dezember 2011

Ki-Ga-Ru

Nein, nein, das ist kein exotisches Tier sondern nur meine Abkürzung für das  Wort
Kindergartenrucksack.
Meine Tochter hat so ein Teil für ihren kleinen Sohn genäht und mich mit der Idee ganz verrückt gemacht. Denn natürlich habe ich mir sofort vorgestellt, wie sich solche KiGaRu's am Weihnachtsmarkt verkaufen lassen könnten. Allerdings hat mich das Schnittmuster der originalen Lunchsäcke nicht ganz überzeugt, da ich damit sehr viel Stoff bräuchte und sich vorallem auch viele Resten ergeben würden. Also habe ich selber gesucht, ausprobiert, diese Idee wieder verworfen und bin dann schliesslich doch noch fündig geworden. Ich habe ganz einfach das Muster einer Handtasche verwendet und in die Bodennaht und an der oberen Kante die Träger eingenäht.



Und wer mich, auch nur ein bisschen, kennt weiss, dass ich ganz selten nur ein Stück eines neuen Projekts nähe. Also habe ich mich auf die Suche nach Kinderstoffen gemacht und bin natürlich in meinem grossen Stoffschrank auch fündig geworden.




Damit nicht nur Katzenfans und kleine Jungs in den Genuss eines neuen KiGaRu's kommen habe ich natürlich auch Stoffe für Mädchen verarbeitet.






Und schliesslich sind mir bei meiner Stoffsuche noch Musterstücke der Stickmaschine in die Hände gefallen. Denn mein Mann stickt nach jeder Reparatur einer Stickmaschine ein Probebild. Diese habe ich dann, scheinbar in weiser Voraussicht, gesammelt und konnte einige davon nun sinnvoll verwerten.






Das ist nur eine kleine Auswahl meiner KiGaRu's. Wer mehr davon sehen will findet die Rucksäcke, und natürlich auch mich, am Weihnachtsmarkt in der Shopping-Arena in St.Gallen. Ich freue mich auf viele interessierte Besucher.
Herzlichst
Bea


Montag, 12. Dezember 2011

Schürzen - zu schade nur für die Küche

Nach einem Muster aus dem Hexehüsli habe ich diese Schürzen genäht. Sind sie nicht fast zu schade um sie nur in der Küche an zuziehen?


Um die Schürzen als Geschenk abzurunden habe ich auch noch passende Topflappen genäht. Eine kleine Anleitung dafür findest Du hier.


Und die Stoffe gibt es natürlich im Hexehüsli-Shop.

Falls Du Dich auch ans Nähen von Schürzen machst viel Spass und Erfolg.
Herzlichst
Bea



Mittwoch, 7. Dezember 2011

Weihnachtskarten

Wie versprochen zeige ich sehr gerne noch einen ganz kleinen Ausschnitt meiner Kartenkollektion. Am Weihnachtsmarkt in der Shopping-Arena in St.Gallen sind ungefähr 100 Weihnachtskarten vorrätig. Ich hoffe, dass sich für viele davon auch Käufer finden werden.

In diese Socken kann der Weihnachtsmann die Geschenke stecken.


 
Tannenbäume in unterschiedlichen Ausführungen


Diese beiden Karten sind von  Hand genäht und das Motiv kann ganz einfach aus der Karte  genommen werden um am Weihnachtsbaum einen Ehrenplatz zu bekommen.
Für alle Karten die ich bis jetzt gezeigt habe gibt es hier Anleitungen resp. Materialpackungen.

Die folgenden Karten sind Einzelstücke und dürfen gerne kopiert oder nachgearbeitet werden. Allerdings habe ich keine Anleitung oder Vorlagen gemacht. Also, selber kreativ werden.

im Winterwald
  

moderne Weihnachtstanne


Die Flügel eines Engels der Euch allen eine gesegnete Adventszeit bescheren soll.

Herzlichst
Bea




Sonntag, 4. Dezember 2011

Weihnachtsmarkt in der Shopping-Arena

Nun ist unser Stand am Weihnachtsmarkt in der Shopping-Arena in St.Gallen fertig eingerichtet. Natürlich wird sich das eine oder andere Detail noch verändern. Denn viele Kleinigkeiten werden uns stören oder sind nicht ganz so praktisch wie optisch reizvoll. Im Grossen und Ganzen sind wir aber zufrieden.


So können wir nun getrost auf viele Käufer warten und freuen uns auf nette Begegnungen und Gespräche.
Der Weihnachtsmarkt hat bis zum 24. Dezember folgende Öffnungszeiten:
Montag, Dienstag, Mittwoch und Freitag von 12.00 Uhr bis 19.00 Uhr
Donnerstag von 12.00 Uhr bis 21.00 Uhr
Samstag von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr
Sonntag von 12.00 Uhr bis 17.00 Uhr
Für weitere Details über die Sopping-Arena wie Anfahrtsweg etc. klicke bitte hier.

Unser Geschäft in Flawil wird während dieser Tage zu den gewohnten Öffnungszeiten von meinem Mann geführt. Er freut sich auf die Kunden und wird sie in gewohnter Weise fachkundig und kompetent beraten.

Wir sehen uns!
Herzlichst
Bea