Donnerstag, 11. April 2019

Wellenbilder

Mit unserer Quiltgruppe "Quilthexen" wollten wir mal wieder freie Kurven mit dem Teppichschnitt nähen. Ursi hat eine tolle Idee im Buch "Freie Schneidetechniken" (von Tina Mast) gefunden.
Ich glaube wir alle haben uns im Vorfeld schon ein paar Gedanken zu diesem Projekt gemacht. Mir hat die Idee aus dem Buch sehr gut gefallen und so habe ich mich auch für so ein 3er - Bild entschieden.


Beim Schwedischen Möbelriesen habe ich einen solchen speziellen Rahmen gefunden. Und die Stoffe, deren Farben von gelb über rot, pink, violette, blau bis zu türkis laufen sollten, habe ich vorab zusammengestellt.
Der schwarz/bunte Effektstoff lag auch wieder, seit Jahren, in meinem Stoffschrank und die schmalen Streifen waren einfach perfekt für diese Technik. Denn für ein kleines Highlight braucht es ja gar nicht viel.

Die einzelnen Bilder habe ich mit Paillettenblüten, Perlen, Muggelsteinen und aufgenähten Wollfäden und Bändern verziert.



Nur ganz dezent, denn oft ist weniger doch einfach mehr.

Zum Schluss möchte ich noch zeigen wie sich die Leuchtkraft von Farben verändern, wenn man die Farbe des Rahmens variiert. (Die Fotos geben die Ergebnisse nicht wirklich optimal wieder)
Hier die Originale.


Links die Arbeit von Ursi im weissen Rahmen und rechts meine Bildchen im schwarzen Rahmen.


Und nun die beiden Projekte in getauschten Rahmen.

Also, wir Quilthexen waren schon erstaunt, wie unterschiedlich die Wirkung ist.
Zu guter Letzt hat Ursi wieder den weissen Rahmen mit nach Hause genommen und mein Werk präsentiert sich im schwarzen Rahmen.

Alles in allem war es ein gelungener Abend mit meinen Mädels.
Beim nächsten Treffen gilt das Thema "Jelly-Rolls". Wie unterschiedlich diese Stoffstreifen verarbeitet werden können wird sich zeigen. Und natürlich werde ich davon berichten.

Herzlichst
Bea





Dienstag, 26. März 2019

Restequilt Fortsetzung 1

An meinem Restequilt habe ich nur bei unserem letzten Gruppentreffen genäht. Ganz ehrlich, wenn ich mir bewusst gewesen wäre, wie viel Arbeit ich mir da aufhalse, hätte ich eine andere Technik gewählt. Ich setze die Quadrate immer paarweise zusammen...


 und diese Paare dann zu Reihen zu nähen. 


Am Anfang geht das ja noch. Nur je grösser meine Decke werden wird umso mehr von diesen Stoffstückchen muss ich aneinandernähen.

Und so sieht meine Restendecke bis jetzt aus. Bald treffen wir "Beluga-Quilter" wieder und dann geht es weiter.


Ich bin selber gespannt wie lange ich durchhalte und die kleinen Teile sortiere um sie anschliessend zusammen zu nähen.

Ich halte Euch auf dem Laufenden.

Herzlichst
Bea



Sonntag, 17. März 2019

Geburtstagskarte 2019

Wie schnell doch die Zeit vergeht. Unser Enkel ist schon wieder ein Jahr älter. Auch an diesem Geburtstag wollten wir ihn mit einer originellen Geburtstagskarte überraschen. Und das ist sie:


Die Idee dazu habe ich vor einigen Monaten im Internet entdeckt und sofort im Hinterkopf abgespeichert. Natürlich habe ich das Ganze noch für unseren Zweck abgeändert. Die ganzen süssen Zutaten haben wir in Deutschland und in der Schweiz gekauft. Und wie ich finde, haben wir so einen originellen Mix geschaffen.

Hier noch ein paar Detailaufnahmen.




Der junge Mann hat sich nicht nur über die süssen Versuchungen und 100'000 "Umarmungen und guten Wünsche" gefreut sondern war einfach begeistert von der tollen Idee.
Schön, dass wir unserem Grosskind mit ganz einfachen Mitteln, einem einmaligen Einfall und etwas Süssigkeiten so viel Freude machen können.

Vielleicht speicherst Du diese Idee auch ab um sie gelegentlich für eine tolle Überraschung einzusetzen.

Herzlichst
Bea



Dienstag, 12. März 2019

Sashiko-Täschchen

In einem der letzten Beiträge habe ich ja berichtet, dass ich eine Transport-Tasche für meine Sashiko-Quiltmaschine genäht habe. Alle Taschen-Näherinnen wissen, dass es bei solchen Projekten immer Reste gibt. So auch dieses Mal bei mir.
Also habe ich die übrig gebliebenen Stoffteile zusammengenäht und daraus ein Täschchen gezaubert.


Natürlich wurde auch der letzte "Fadenspulen-Block" noch sinnvoll verwertet.

Auf die Rückseite habe ich ein Monogramm in Kupferfolie genäht.


Dieses Monogramm habe ich vor mindestens 20 Jahren auf einem Flohmarkt gekauft und immer bei meinen Stofflabels aufbewahrt. 
Und nun war die Zeit und Gelegenheit gekommen, das Folienteil einzusetzen.


Um das Ganze etwas zu schützen habe ich es unter ein passend grosses Stück Plastik-Folie gelegt und diese dann aufgenäht. So kann dem "kostbaren" Teil nichts passieren.
In diesem Täschchen werde ich die kleinen Utensilien der Sashiko-Quiltmaschine verstauen.

Und schon ist wieder etwas mehr Ordnung auf meinem Nähtisch.

Herzlichst
Bea



Freitag, 8. März 2019

Log Cabin with a Twist

Bei meiner Aufräumaktion in meinem Stoffschrank habe ich unter anderem auch Blöcke in der Technik " Blockhausspirale" oder "Log Cabin with a Twist" gefunden.


Diese habe ich vor mindestens 20 Jahren genäht. Was ich daraus machen wollte weiss ich beim besten Willen nicht mehr. Eines ist mir aber klar. Zum Wegschmeissen sind die Blöcke nun wirklich zu schade. Und da es 16 Blöcke sind, war die Idee für eine Tasche in der Windmühlen-Technik sehr schnell geboren.

Und hier ist das Resultat.



Wie man sehen kann habe ich mich für ein pinkfarbenes Innenfutter entschieden. Ich finde, dass die Tasche so noch etwas "Pfiff" bekommt.
Und auch die Träger sind in pink, allerdings habe ich dafür eine fingerdicke Kordel verwendet. Passt doch ganz gut!?


An die Enden der Kordel habe ich Schmucktulpen geklebt. Diese sind ein kleines Highlight und so kann die Kordel auch nicht ausfransen.

Mir gefällt nach wie vor an den Blöcken, dass beim Zusammennähen so zauberhafte Spiralen entstehen. 


Also mal wieder was Altes zum neuen Leben erweckt. Gar kein schlechtes Gefühl.
Und meiner Nachbarin hat die Tasche so gut gefallen, dass ich sie ihr spontan geschenkt habe. Ihr Freude hat mich für die viele Arbeit mehr als grosszügig belohnt.

Herzlichst
Bea




Sonntag, 3. März 2019

Alte Agenda

Auch in mein Bücherregal musste ganz dringend mal wieder etwas Ordnung gebracht werden. Dabei sind mir ganz viele Agenden von AQS (American Quilter's Society) in die Hände gefallen. Alle Kalender hsbe durchgeblättert. Auf der Suche nach Quilts die ich mal nacharbeiten könnte, habe ich realisiert wie viel ich vor 15 bis 25 Jahren doch gearbeitet habe. Die meisten dieser Terminkalender waren somit voll mit Notizen, Terminen und Programmpunkten. Nur drei dieser tollen Agenden sind total leer und somit doch sicher zu schade um sie einfach in der Altpapiersammlung zu entsorgen. 
Wer Interesse an einer Agenda hat, darf sich über einen Kommentar bei mir melden. Gerne schicke ich den Terminplaner kostenlos zu. Bitte den Jahrgang der gewünschten Agenda vermerken.

Es handelt sich um den Kalender aus dem Jahre 1990.


Auch die Agenda von 2005 steht zur Verfügung.


Oder soll es die Ausgabe von 2006 sein?


Vielleicht hast Du eine spezielle Beziehung zu einem der Jahre oder genau diese Agenda fehlt Dir noch in Deiner Sammlung.
Wie oben erwähnt: wenn Du eine dieser Agenden ohne Kosten für Dich zugeschickt haben möchtest, melde Dich.

Ich finde es schön wenn ich jemandem eine Freude machen kann.

Herzlichst
Bea



Dienstag, 26. Februar 2019

Sashiko-Tasche

Mit den Mädels der Quilthexen habe wir einen Abend lang Blöcke mit dem Thema "Fadenspulen" genäht. Ich habe mir die Vorlagen mit dem EQ 5 gezeichnet und dann auf Stickvlies kopiert.


Nach einigen Überlegungen habe ich mich entschlossen mit den bezaubernden Fadenspulen eine Hülle für meine Sashiko-Quiltmaschine zu nähen. Aber nein, keine Hülle, sondern eher eine Tasche! Denn meine Maschine wird immer mal wieder hin und her getragen und auch vom Hexehüsli nach Hause transportiert. Die Fadenspulen sollen diese Tasche verzieren und ihr ein ganz spezielles Erscheinungsbild  geben.


Wie gross muss die Tasche sein? Und welche Masse brauche ich um das Material zu zuschneiden?
Gar nicht so einfach das nur so in "die Luft" zu bestimmen.
Also habe ich alle Masse der Maschine notiert, mir viele Gedanken gemacht und schliesslich aus Papier ein Muster genäht. Im Nachhinein muss ich sagen, das war eine sehr gute Entscheidung. Denn so konnte ich noch kleine Änderungen vornehmen ohne Material unnötig zu zerschneiden um dann festzustellen, dass hier und da was nicht ganz passt.

Da die Tasche doch ziemlich gross werden musste, war das Arbeiten daran nicht immer problemlos.
Und doch habe ich es geschafft.

Hier ist sie nun also.


Der obere Teil besteht aus Stoff, den ich mit einem Volumenvlies wattiert und anschliessend mit der  Sashiko-Quiltmaschine in weichen Linien gequiltet habe.
Den unteren Teil habe ich aus Kunstleder gearbeitet.
Und meine grösseren, vorab genähten, "Fadenspulen" habe ich seitlich jeweils aufgenäht.


Die kleineren Blöcke habe ich zu Reihen zusammen gesetzt und an der oberen Taschenseite links und rechts des Reissverschlusses platziert.


Dafür habe ich mal wieder meinen Lieblingsstich der Brother Nähmaschine eingesetzt.

Da die Sashiko-Maschine ziemlich schwer ist, hat mein Mann einen Holzboden in die Tasche eingearbeitet.


Die vier Schrauben dienen gleichzeitig zur Befestigung der Schienen, die ich mir gewünscht habe.


Denn meine Quiltmaschine wird, wie oben schon erwähnt, ob hin und her geschoben und durch diese Schienen leidet das Material des Taschenbodens nicht.



Auf das Innenfutter wurde noch eine Tasche aufgenäht um den Fussanlasser der Maschine zu verstauen.

Kaum war die Tasche fertig genäht wurde sie auch schon eingeweiht. Nein, nicht durch die Quiltmaschine sondern von unserem Kater Merlin, der sie als Schlafplatz adoptiert hat.


Diese Reaktion lässt mich nun überlegen, ob ich eine Tasche in dieser Grösse, natürlich ohne grosse Verzierungen und Reissverschluss, auch als Kuschelhöhle für unsere Katzen nähen sollte.
Mal schauen, wann ich diese Idee umsetze.

Herzlichst
Bea







Freitag, 22. Februar 2019

Fast wie neu Vol.2

Ja ich weiss, ich habe schon vor 2 Wochen berichtet, dass mein Mann aus einem alten Bürostuhl ein neues, total geniales Teil gezaubert hat. Und nun, da er sich einen professionellen Tacker zugelegt hat, kann er an keinem ausgedienten Bürostuhl vorbei gehen.


Und das ist das Ergebnis seiner letzten Renovation.

Ich bin einfach so begeistert und freue mich über die Verwandlung des Stuhles so sehr, dass ich meine Freude einfach teilen muss.

Ich hoffe, dass ich niemanden zu sehr gelangweilt habe und melde mich demnächst mit meinen neuesten Nähergebnissen. Auf dem neuen Stuhl macht das Arbeiten doppelt Spass, bilde ich mir wenigstens ein.

Also Geduld.

Herzlichst
Bea

Mittwoch, 13. Februar 2019

nicht gesucht und doch gefunden

Beim Aufräumen in meinem Nähzimmer habe ein Körbchen mit vielen schnellen Dreiecken in den Farben schwarz/weiss/gelb gefunden. 


Dunkel erinnere ich mich, dass ich vor einiger Zeit mal an den Tagen der offenen Tür im Hexehüsli gezeigt habe, wie einfach und schnell diese Teile genäht werden können. Aus irgend einem Grunde sind diese schnellen Dreiecke dann in dem Körbchen in der hintersten Ecke meines Stoffschrankes verschwunden. Um dort ein trauriges Dasein zu fristen sind sie dann aber doch zu schade.
Also habe ich mich im Internet auf die Suche nach originellen Ideen mit diesen Blöcken gemacht. !Meine Güte, diese Fülle an Möglichkeiten!
Da gibt es Varianten von ganz einfach bis mehr als aufwändig oder kompliziert.
Ich habe mich für folgende Anordnung entschieden.


Und mein Wandbehang in diesem Muster sieht so aus.


Es blieben, wie meistens, noch ein paar Teile übrig. Und wer mich kennt, weiss schon was daraus entstanden ist. Klar ein Tischläufer.


Zuvor habe ich noch ein bisschen mit den wenigen Blöcken gespielt.

Sollten die beiden spitzigen Element gegeneinander..


oder von einander weg platziert werden?


Das ist nun mal Geschmacksache. Ich habe mich also entschieden und das ist das Ergebnis.


Eigentlich ist das nun auch ein UFO. Und das mir, die immer sagt, dass keine angefangenen Arbeiten rumliegen. Also ist eines klar, auch ich bin nicht perfekt. Und das ist doch gut so.

Gequiltet habe ich die schrägen Linien die sich aus den schnellen Dreiecken ergeben haben. Und das mit einem gelben Faden. So ist das Quilting auch im Rand gut sichtbar.


Und natürlich habe ich auch den Rand und die Einfassung im 45° Winkel gearbeitet.


Und als kleine Spielerei habe ich mit dem Fotoprogramm noch weitere Möglichkeiten mit anderen Farben erstellt.


Vielleicht ist das für die eine oder andere Besucherin meines Blog eine Anregung.

Herzlichst
Bea





Mittwoch, 6. Februar 2019

Fast wie neu

Mit meinem Mann ist fast alles möglich. Er ist ein Allrounder und er kann alles reparieren und, wie im folgenden Fall, auch fast neu machen.
Mein Stuhl im Nähzimmer ist schon ziemlich in die Jahre gekommen.


Die Sitzfläche hat ganz arg gelitten und es haben sich an den Kanten schon Löcher gebildet.


Der Rest war noch mehr als in Ordnung. Und so hat mein Mann den Stuhl demontiert und die Sitzfläche und die Rückenlehne neu bezogen.


Und das Ergebnis ist einfach sensationell.


Und sogar das Muster des neuen Stoffes hat er von Sitz und Rückenlehne auf einander abgestimmt.

Wer jetzt denkt, dass da einfach nur ein bisschen gebastelt wurde, der irrt.


Denn die Plastikteile wurden entfernt, der neue Stoff über die Polsterung gezogen und dann die Abdeckung wieder befestigt. Also, alles ganz perfekt und richtig fachmännisch.

Während mein Mann mit dem Überzug beschäftigt war habe ich bemerkt, dass die Rollen des Stuhls extrem verdreckt waren.


Mit Zange und Pinzette habe ich die vielen Fäden, die sich im Inneren der Rollen verfangen haben, entfernt. Eine mühsame Arbeit die sich aber voll gelohnt hat.


Nun sind die Rollen sauber und der Stuhl lässt sich wieder ganz mühelos von einer zur anderen Stelle bewegen.

Wieder mal hat es sich gezeigt, dass mein Mann und ich ein ziemlich gutes Team sind. Klar, er hat die Hauptarbeit geleistet und war für die Optik zuständig. Mein Einsatz war viel kleiner, für mich aber nicht weniger effektiv, denn nun bin ich auch auf meinem Bürostuhl wieder mobil.

Herzlichst
Bea







Donnerstag, 24. Januar 2019

Restenquilt

In der Quiltgruppe "Beluga" haben wir beschlossen im laufenden Jahr unsere vielen Stoffreste zu verarbeiten. Ob es ein Wandbehang oder eine Decke werden soll kann jede Quilterin selber entscheiden. Ich habe mich auf die Suche nach einer Idee gemacht. Die Wahl fiel mir sehr schwer. Und so hat mein Mann die Entscheidung getroffen. Es soll eine Decke mit einem ziemlich modernen Look werden. Ich werde viele meiner Quadrate von 5 x 5 cm verarbeiten die ich über Jahre aus laufend anfallenden Stoffresten zugeschnitten habe.
Zunächst muss ich mir die, aus meiner Sicht, geeigneten Stoffstücke raussuchen.


Unser neuer Kater Merlin hat mich dabei tatkräftig unterstützt.

Seine Schwester Arwen hat es sich derweil gemütlich gemacht und uns die Arbeit alleine machen lassen.


Wir haben die beiden ca. 8-jährigen Stubentiger kurz vor Weihnachten aus dem Tierheim geholt. Die etwas ausgefallenen Namen bekamen sie schon vom Vorbesitzer. Zunächst haben wir wirklich überlegt unseren neuen Mitbewohner andere Namen zu geben. Das wäre aber total falsch, denn die beiden Katzen reagieren sehr gut auf die Namen. So bleibt es also bei Merlin, unserem kleinen Zauberer, und Arwen, die unserer Prinzessin ist. Schon nach wenigen Tagen  hatten wir das Gefühl, dass die Beiden schon immer bei uns sind. Wir geniessen das gemeinsame Kuscheln und Schmusen.
Und so haben wie uns selber, und vielleicht auch den Katzen, ein Weihnachtsgeschenk gemacht, das uns hoffentlich ganz lange Freude bringen wird.

Herzlichst
Bea

P.S. Über die Entstehung der Restendecke werde ich natürlich weiter berichten.